Heute wollte ich mal ein Thema ansprecht, dass jedem ein Begriff ist, aber ich glaube meist eher unbewusst wahrgenommen wird (oder zu mindestens ist das mein Eindruck). Es geht um Komfortzonen beim Lesen. Die allermeisten von euch werden wahrscheinlich eine haben und sich darin austoben. Ich habe definitiv eine und sogar eine sehr enge Komfortzone. Ich wäre sehr gerne einer dieser Leser, die einfach alles lesen können. Ganz egal welches Genre es ist. Aber leider bin ich super festgefahren, was meine Genres angeht. Es gibt genau zwei, die ich mag. Fantasy und Scifi. Das ist es. Mehr nicht!
Ab und zu versuche ich mal auszubrechen. Auch wenn das sehr selten vorkommt. Genauer gesagt zweimal in den letzten zwei Jahren. Das eine Buch war ein Thriller namens „The Girl on the Train“ und das andere Buch war „A Monster Calls“ in dem es hauptsächlich um Trauerbewältigung und Schuld geht.

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Das erstere war ganz nett, das zweite war super. Also so am Rande: Ich kann euch „A Monster Calls“ nur empfehlen.
Das war es. Alles andere war Fantasy oder Scifi. Und obwohl ich ganz viele tolle Empfehlungen bekomme oder sehe, von Bücher außerhalb dieser Genre, kann ich mich nicht dazu bringen, irgendwas davon zu lesen.

Ihr fragt euch jetzt vielleicht was der Punkt dieses Beitrags sein soll. Und dazu komme ich jetzt. Ich sitze nämlich hier und frage mich, ob es gut ist oder nicht, dass ich so eine kleine Komfortzone habe. Einerseits muss ich halt nicht lange nach Büchern suchen und hab fast eine Garantie, dass ich den Großteil der Bücher mag, andererseits frage ich mich manchmal, ob ich was verpasse.
Irgendwie ist das alles so schwierig. Wie kann ich das Gefühl haben, dass ich was verpasse, wenn ich andererseits kein Verlangen was anderes zu lesen? Das ist irgendwie ziemlich verzwickt. Und ich verwirre mich selbst.

Kennt ihr das? Habt ihr auch Komfortzonen? Fällt es euch schwer auszubrechen oder seid ihr da eher flexibel?

4 Replies to “Die Komfortzone – hier fühle ich mich wohl!”

  1. Meine Komfortzone ist nicht so eng, ich lese eigentlich alles außer Thriller und Krimis, auch wenn Sci-Fi bisher eher in der Minderheit war und Fantasy mein liebstes Genre ist. Du konntest ja versuchen, aus deiner auszubrechen, indem du nach Büchern mit kombinierten Genres greift, also Fantasy oder Sci-Fi mit etwas anderem zusammen. Das Angebot ist dahingehend groß genug. Oder ist das für dich kein Ausbrechen?

    1. Sehr gut, dass du da nicht so eingeschränkt bist! Da hast du bestimmt schon einiges tolles gelesen 🙂

      Das mit den kombinierten Genres ist eigentlich gar keine schlechte Idee. Das würde das „richtige“ Ausbrechen dann vielleicht etwas einfacher machen!

  2. Hallo liebes :)))

    Ich muss gestehen das ich ja recht offen bei meinen Genres bin und gerne mal hin und her hüpfe 🙂
    Aber meine liebsten sind und bleiben Fantasy, romantasy und Young Adult bzw Contemporary 🙂
    Wobei ich auch da nicht so fest gefahren bin 🙂
    Letztes Jahr hat es sogar der Thriller von Jennifer L. Armentrout in mein Regal geschafft xD und den fand ich Mega gut 🙂

    Liebe Grüße Jenny ❤️

    1. Hallo du 🙂

      Ja, du hast echt Glück mit deiner breiten Genrewahl! Da bin ich schon was neidisch 😀

      Uhh sogar ein Thriller. Das ist doch mal was 😀

      Liebe Grüße :*

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