Von Freitag Abend  (3.11) bis Samstag Abend (4.11) habe ich mit der lieben Sunny (ihr Blog) einen readathon gemacht. Es hat so unglaublich viel Spaß gemacht. Wir haben richtig viel gelesen und uns gegenseitig motiviert! Deswegen dachte ich, dass ich euch mal ein kleines bisschen über readathons erzähle und meine Erfahrungen teile 🙂

Was ist ein readathon? Bei einem readathon setzt man einen Zeitraum fest, in der Regel 24 Stunden, in welchem man so viel liest, wie möglich ist. Das ist nicht immer ganz so einfach, weil das Leben natürlich in dieser Zeit nicht still steht und man körperlichen Bedürfnissen, wie schlafen, nachkommen muss. Aber im Großen und Ganzen ist es eine gute Art und Weise den TBR (to be read) Stapel etwas zu verkleinern!

Der readathon am vergangenen Wochenende war der zweite an dem ich selbst teilgenommen habe. Und es waren wieder ziemlich produktive 24 Stunden. Ich habe insgesamt 891 Seiten gelesen, drei Bücher beendet und mein Leseziel für einen Buddy Read erreicht (zu Buddy Reads kommt auch bald ein Blogpost 🙂 )

Das hier sind die Bücher mit Bewertung:

  • Sternenscherben von Teresa Kuba 3/5 ⭐
  • A Monster Calls von Patrick Ness 5/5 ⭐
  • Language of Thorns von Leigh Bardugo 4/5 ⭐
  • Our Dark Duet von Victoria Schwab als Buddy Read

Um einen readathon möglichst erfolgreich zu beenden, gibt es einiges, das man beachten kann. Ich bin natürlich selber kein „readathon Profi“, aber einige Dinge sind mir aufgefallen.

  • am besten entscheidet man sich für relativ dünne Bücher (um 300 Seiten oder weniger). Diese hat man schnell durch und es ist jedes Mal ein gutes Gefühl, wenn man ein Buch geschafft hat 🙂
  • in der Muttersprache liest es sich schneller. Auch wenn ich letztes mal fast nur englische Bücher gelesen habe, ist das Lesetempo bei deutschen Büchern deutlich höher.
  • immer wieder Pausen machen. Es bringt nichts auf Teufel komm raus Stunde um Stunde zu lesen. Dann wird man nur müde, unkonzentriert und verliert immer mehr den Spaß an der Sache.
  • einfach Spaß haben. Wenn man merkt, dass man an einem Punkt kommt, an dem das ganze mehr Qual als Freude ist, einfach aufhören. Am Ende geht es immer noch um den Spaß am Lesen und man will sich die Bücher schließlich nicht „kaputt lesen“.

Ich kann jedem nur empfehlen mal einen readathon zumachen und am besten mit so vielen anderen Bücherwürmern wie möglich. Es macht wirklich viel Spaß und ist richtig motivierend. Am Ende ist man auch immer ganz schön stolz auf sich selbst und auf das, was man in 24 Stunden tatsächlich schaffen kann! 🙂

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