Werbung -> Hier ist sie, meine erste Rezension auf diesem Blog! Kurze Geschichte wie ich zu dem Buch gekommen bin: Ich bin bei einer Seite angemeldet die Vorablesen heißt. Dort kann man mit ein bisschen Glück einmal die Woche Rezensionsexemplare gewinnen. Und ich hatte Glück. Dieses Buch ist das erste, das ich dort gewonnen habe! 🙂

Titel: Das Erwachen des Feuers (original Titel: The Waking Fire)
Autor: Anthony Ryan
Verlag: Hobbit Presse, Klett-Cotta
Seitenanzahl: 723

Drachen werden in, dem durch Unternehmenssyndikate beherrschten, Mandinorien wegen ihres Blutes gejagt, eingesperrt und gezüchtet. Dieses Blut verleiht einigen Menschen, den Blutgesegneten, außerordentliche Kräfte. Allerdings werden wilde Drachen immer weniger und gezüchtete Drachen immer kleiner und schwächer. Das Ende der Drachen würde einen Krieg mit dem angrenzenden Corvantinischen Kaiserreich bedeuten.
Um einen Krieg zu verhindern werden die Handelssyndikat-Agentin Lizanne und der unregistrierte Blutsegnete Claydon auf Missionen ausgesendet um einen weißen Drachen zu finden. Allerdings erweist sich diese Aufgabe als gar nicht so einfach, da weißen Drachen als Mythos gelten..

Anthony Ryan behandelt mit diesem Buch das Thema Drachen auf eine erfrischen neue Art. Drachen die als „Zuchtvieh“ gehalten und ausgeschlachtet werden, sind mir vorher noch nicht untergekommen. Das Blut jeder Art verleiht den Blutsegenten unterschiedliche Kräfte. In Mandinorien gibt es vier unterschiedliche Arten von Drachen: rote, grüne, blaue und schwarze Drachen.

„Blau für den Geist. Grün für den Körper. Rot für das Feuer. Schwarz für die Kraft.“

Mit diesem Prinzip wird die Geschichte eingeleitet und alles zunächst schlüssig erklärt. Allerdings wird etwas oberflächlich auf die Gesellschafts- und Handelsstrukturen Mandinoriens eingegangen, was meiner Meinung nach recht verwirrend ist und es am Anfang schwierig macht direkt in die Geschichte einzufinden. Dafür macht der Rest der Geschichte aber das anfängliche Versäumnis wett und der Leser wird in eine Welt voller Mysterien, Gefahren und Intrigen gezogen. Anthony Ryan gibt einem meist genau so viel Informationen, dass man als Leser interessiert und fasziniert bleibt, aber nie so viel, dass man komplett durch die Geschichte durchsteigt. Sobald man einmal in die Geschichte gefunden hat, lässt sie einen nicht mehr los.

Der Autor fokussiert sich in seinem Buch hauptsächlich auf drei Charaktere: Lizanne Lethridge, Claydon Torcreek und Corrick Hilemore. Jeder einzelne dieser Charaktere ist dazu gedacht einen völlig anderen Blick auf die Geschichte zu werfen.
Lizanne ist eine Syndikatsangestellte und steht fest zu dessen Prinzipien. Claydon ist ein unregistrierter Blutgesegneter und Kleinkrimineller. Hilemore hingegen ist Mitglied der Marine. Alle drei Hauptcharaktere werden mit jedem Kapitel mehr und mehr aufgebaut, auch wenn nicht bei allen sofort klar ist, was ihre Rolle in dieser Geschichte sein soll.

Den Schreibstil kann man ziemlich gut als präzise beschreiben. Alles wird detailliert und vernünftig beschrieben, aber nie zu verschnörkelt oder übertrieben ausführlich. Das macht das Lesen sehr angenehm und man findet sehr schnell in einen Lesefluss.

Alles in allem ein sehr gut gelungenes Fantasybuch und ein muss für alle Drachen-Fans!

Meine Bewertung: 4/5 Sternen

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