Werbung -> An dieser Stelle Danke an das Bloggerportal und den Heyne Verlag für das zur Verfügung stellen des Buches. Ich habe mich sehr gefreut, aber es hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst!


-> Die Rezension kann Spoiler zu den Teilen eins bis vier der Dämonensaga von Peter V. Brett enthatlen!

Titel: Das Leuchten der Magie
Autor: Peter V. Brett
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 639
ISBN: 978-3-453-31574-7 -> hier findet ihr das Buch! 🙂

Das Buch beginnt genau dort, wo Teil vier endete, Alagai Ka hat Arlen, Jardir und ihren Gefährt eröffnet, dass es einen Schwarm geben wird. Überall in Thesa werden neue Dämonennester angelegt werden und die Oberfläche wird nachts überrannt werden. Arlen und Jardir ist nichts wichtiger als das zu verhindern. Deswegen wollen die den Krieg zu den Dämonen tragen, bevor die Menschheit ihrem Untergang gegeüber steht.
Währenddessen übernimmt Leesha ihre Aufgabe als Gräfin der Talgrafschaft und genau in diesem Moment bringt sie ihr Kind zur Welt. Als wären ein Neugeborenes und ein neuer Titel nicht schon mehr als genau, sieht sie sich noch anderen schwierigen Aufgaben gegenüber. Eine dieser Schwierigkeiten wird von den „Siegelkinder“ verursacht, welche mehr und mehr außer Kontrolle geraten.
Auch in Everams Füllhorn ist die Welt alles andere als in Ordnung. Seit Asome den Schädelthron an sich gerissen hat, ist das Volk gespaltet. Inevera versucht alles um den Schaden so gering wie Möglich zu halten, aber hat zudem auch noch ihre Familie, um die sich kümmern muss.
Die Lage spitzt sich im ganzen Land zu. Menschen wenden sich von ihrem Glauben ab, andere suchen sich einen neuen Glauben. Wiederum andere versuchen ihre Macht immer mehr zu vergrößern. Wege kreuzen sich, Wege trennen sich. Alles ist unsicher. Nur eines ist klar. Der Sharak Ka wird kommen…

„Alle, die in der Nacht zusammenstehen, sind Brüder und Schwestern. Wir alle sind Erlöser.“

Anders als Teil vier, welcher zu Beginn etwas langatmig war, ist dieses Buch an Spannung kaum zu übertreffen. An jeder Stelle in diesem Buch passiert etwas. Nicht alles hat zwangsläufig mit dem großen, drohenden Krieg zu tun, aber alles ist spannend auf eine ganz eigene Art und Weise. Sei es die Geburt eines besonderen Kindes oder die Entstehung eines völlig neuen Stammes außerhalb der Gesellschaft der Krasianer. Langsam aber sicher läuft alles auf das große Highlight zu, auf das wir Leser seit Buch eins gespannt sich. Handlungsstränge ergeben Sinn, Charaktere finden ihre Bestimmung, Menschen treffen aufeinander.
Ich war die ganze Zeit so gepackt von der Geschichte. Als Leser wird man noch tiefer in das Thema Dämonen und Magie eingebracht. Alleine dadurch schon, dass man einiges von und über Alagai Ka erfährt. Das ganze ist noch komplexer als man angenommen hat und je mehr man liest umso mehr sieht man die Chancen für die Menschheit schwinden. Aber, wie die Hauptcharaktere, will man einfach nicht aufgeben und fiebert und hofft mit. Peter V. Brett versteht es immer wieder, wie man seine Leser packt und nicht mehr los lässt!

„Unser Glaube wird täglich auf die Probe gestellt, jetzt, wo der Sharak Ka nahe ist.“

Falls ich mit euch schon mal über diese Buchreihe geredet habe, dann wisst ihr vielleicht, wie sehr ich von dem Charakter Building in diesen Bücher begeistert bin. Der Autor hat Charaktere aufbauen einfach drauf. Und obwohl man viele der Charaktere nun schon über mehrere Bücher begleitet hat, werden diese immer noch weiter vertieft. Man denkt man kennt Leesha in und auswendig und dann macht sie irgendwas von dem du denkst „okay, hätte ich nicht mitgerechnet“. Du bist überzeugt, du weißt alles von Arlen und hast ihn durchschaut, aber Pustekuchen, hast du nicht.
Und neben den altbekannten Gesichtern, gibt es auch hier wieder ganz neue Charaktere oder welche, die vorher nur am Rande eine Rolle gespielt haben und nun in den Vordergrund rücken. Man erfährt zu gegebener Zeit immer genug über die Charaktere und dann hier und da immer mal wieder etwas mehr. Das ganze Buch über werden Charaktere mehr und mehr aufgebaut und der Autor scheint nie so richtig damit fertig zu sein. Im Punkt „Charaktere“ ist dieses Buch mal wieder mehr als gelungen.

„Diese Last ruht stets auf den Schultern des Erlösers – oder der Erlöserin.“

Ich mag den Schreibstil von Peter V. Brett sehr. Wäre dem nicht so, hätte ich es garantiert nicht bis Buch fünf geschafft. Ich persönlich finde, dass seine Bücher alle einen sehr „männlichen“ Touch haben. Im Buch wird sich nicht mit langen rumschnörkelein aufgehalten und es wird nicht mehr Tief in emotionale Ebenen eingetaucht. Aber alles in allem passt das wirklich sehr gut zu dem Buch. Die Welt ist roher, rauer und taffer und der Schreibstil unterstützt ganz genau das.
Eine kleine Anmerkung aber noch am Rande. Wie schon in den vorherigen Teilen, sind die Kapitel hier teilweise auch sehr lang (manchmal 30+ Seiten). Ich persönliche tue mich immer etwas schwer damit. Allerdings bin ich streckenweise so durch das Buch geflogen, dass ich das kaum gemerkt habe.

„Die Zeit zum Handeln ist gekommen. Die Nacht wird uns holen, wenn wir sie nicht zuerst vernichten.“

Mein Fazit fällt sehr, sehr positiv aus! Dieses Buch ist einfach nur fantastisch. Was ein Anfang vom Ende! Der April kann gar nicht schnell genug kommen, damit ich den nächsten Teil in meinen Händen halten kann und weiß, wie diese Geschichte enden wird. Ich zittere jetzt schon. Vor Aufregung und vor Angst…
Der Dämonen Zyklus ist eine Reihe, die ich jedem High Fantasy Fan nur ganz stark ans Herz lesen. Eine klasse Buchreihe mit unglaublichen World und Charakter Buildung, die einen auf der Stuhlkante hibbeln lässt. Teil fünf ist da keine Asunahme!

Meine Bewertung: 5/5 Sterne

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