Werbung -> An dieser Stelle Danke an das Bloggerportal und Penhaligon für das zur Verfügung stellen des Buches. Ich habe mich sehr gefreut, es hat meine Meinung aber in keiner Weise beeinflusst.


Titel: Die Blutkönigin
Autor: Sarah Beth Durst
Verlag: Penhaligon
Seitenzahl: 544
ISBN: 978-3-7645-3188-1        -> hier findet ihr das Buch! 🙂

Die kleine Daleine lebt mit ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester in einem kleinen Dorf am Rande des Königreichs Aratay. Sie führt ein glückliches Leben, bis das Dorf von Elemtargeistern angegriffen und völlig zerstört wird. Daleina und ihre Familie überleben nur, weil in völliger Panik auf einmal ihre Gabe entdeckt die Geister zu kontrollieren. So kann sie diese davon abbringen ihre Familie anzugreifen. Durch ihre Gabe hat Daleina nun die Möglichkeit als eine mögliche Thronerbin ausgebildet zu werden und eventuell einmal die Königin zu werden. Sie will die Akademie besuchen und lernen wie mein Geister richtig kontrolliert. Auch wenn Daleina nicht die Fähigste der Anwärterinnen ist, so ist die doch eine der fleißigsten und setzt alles daran ihre Fähigkeiten zu beherrschen. Aber wird es reichen?
Meister Ven ist einer der Männer, die junge Thronanwärterinnen ausbilden und dafür sorgen, dass die darauf vorbereitet sind, wie man mit Geistern umgehen muss. Ven ist einer der besten und war auch einmal einer der engsten Vertrauten der Königin. Bis er den Verdact äußerte, dass die Königin die Geister möglicherweise nicht mehr richtig unter Kontrolle hat. Mit einem ruinierten Ruf und ins Exil geschickt, macht er es sich zunächst zu seiner Aufgabe, die Menschen in Aratay vor den Geistern zu beschützen. Schließlich nimmt er doch wieder eine Anwärterin als seine Schülerin an. Sie mag nicht die Begabteste sein, aber sie hat einen unbändigen Willen und ein gutes Herz. Und vielleicht muss sie nicht die Beste sein, um am Ende eine gute Königin zu werden…

„Es wird nur selten darüber gesprochen, aber Tatsache ist, dass eine schlechte Königin genauso gefährlich sein kann, wie gar keine Königin.“

Das was mich als allererstes angesprochen hat, war dieses Cover. Ich kann nicht mal ganz genau beschreiben wieso, aber ich finde es unfassbar schön und ästhetisch. Das Buch macht sich schon mal super in meinem Regal!

Dann lasst mich mal mit der Geschichte beginnen. Ich war nach einem Kapitel komplett fasziniert. Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, ist einfach einzigartig. Es dreht sich alles um die Elementargeister, welche von der Königin kontrolliert werden müssen, da sie sonst über die Menschen herfallen und diese töten. Es gibt Geister der Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft, Eis und Holz. Und alle haben ihre eigenen Fähigkeiten und können von denjenigen, die sie kontrollieren können, dazu gebracht werden die verschiedensten Dinge zu tun. Neben der Königin können das auch andere begabte Mädchen/Frauen. Sobald die Fähigkeit bei ihnen entdeckt wird, können diese unterschiedliche Wege eingeschlagen, um die Fähigkeit zu nutzen. Das ist das Grundprinzip hinter der Geschichte, welches mir schon mal sehr zugesagt hat.
Zudem gab es noch andere Aspekte der Welt, die mir sehr gefallen haben. So zum Beispiel die Tatsache, dass alle Dörfer und Städte in Bäumen liegen. Und nicht nur das, sie sind sogar aus Bäumen gewachsen. Die Leute legen schon Strecken auf dem Boden zurück, etwa um von Dorf zu Dorf zu gelangen, aber das eigentliche Leben spielt sich in den Bäumen ab. Stellt euch mal vor, wie das wäre! Einfach nur toll!
Die Geschichte selbst schreitet flott voran und ist wirklich spannend. Am Ende saß ich vor Angespanntheit richtig auf der Stuhlkante. Auch wenn ich meist dachte, dass ich das Buch durchschaut hatte, wurde zum Ende des Buches doch total überrumpelt und war richtig überrascht! Zudem spielt die Story auch über mehrere Jahre hinweg. Das war zum einen toll, weil man so richtig sieht, wie sich die Geschichte entfaltet, aber zum anderen auch, weil man die Protagonistin von klein auf begleiten kann. das mochte ich sehr.

„Ihr müsst eure Wahl mit größter Sorgfalt treffen […], denn es wird keine Zeit mehr sein für eine zweite Wahl.“

Da wäre wird auch schon direkt bei Daleina, der Protagonistin. Was ich zunächst mal anmerken muss ist, dass es hier, anders als in vielen anderen Büchern, so ist, dass das Hauptaugenmerk wirklich auf ihr liegt. Und nicht auf ihr und ihrer männlichen Gegenpart. Deswegen hat man wirklich viel über sie erfahren. Das wurde dann noch durch die lange Zeitspanne der Geschichte unterstützt. Das Charakter Building im Fall der Protagonistin war also doch sehr gut.
Daleina ist zu Beginn ein fröhliches junges Mädchen, dass ihre Familie über alles liebt und auch alles für sie machen würde. Zudem hat sie ein ausgeprägtes Bedürfnis anderen zu helfen. Weswegen sie sich auch dazu entschließt ihrer Gabe nachzugehen.
Anders als viele andere mit ihrer Gabe, ist sie nicht sehr gut in dem was sie macht. Sie hat ein grundlegendes Verständnis, für das, was sie machen soll. Aber ihre Kontrolle über die Geister ist doch eher dürftig. Das spornt sie aber nur an noch mehr zu arbeiten und noch mehr zu lernen. Sie entwickelt sich von einem Mädchen zu einer jungen Frau. Verliert dabei aber nicht das was sie ausmacht. Vielmehr werden ihre vorhandenen Charakterzüge vertieft und der Drang zu helfen verstärkt. Auch wenn sie natürlich, wie jeder andere auch nicht frei von Fehlern ist. 
Daleina ist ein grundsympathischer Charakter. Es hat sie viel Spaß gemacht von ihr zu lesen, sie zu begleiten und Dinge über sie zu erfahren.
Durch Meister Ven wird eine andere Seite der Geschichte erzählt. Er ist sehr in das Leben der Königin involviert und einer der Weniger, der sich traut, sich ihr gegenüber kritisch äußern. Er ist diese Art von Charaktere, die an das unverdorbene Gute glaubt, auch wenn alles schlecht scheint. Er ist unglaublich ehrlich, intelligent und loyal. Letzteres ganz besonders dem Volk von Aratay gegenüber. Aber er ist auch stur und manchmal etwas naiv, was die Leute angeht, die ihm Nahe stehen. Alles das macht ihr allerdings zu einem wirklich guten Lehrer, da er aufzeigen kann, was wirklich wichtig ist und was nicht.
Ich bin wirklich angetan von den Charakteren in diesem Buch. Alle sind gut durchdacht und weisen ihre Eigenheiten auf. Sie haben ihre eignen Ziele und Ambitionen und alles lässt sich gut nachvollziehen. Sei es bei den „Guten“ oder bei den „Bösen“.

„Ihr habt an mich geglaubt, als ihr mich erwählt habt. […] Glaubt jetzt wieder an mich.“

Auch in diesem Buch war der Schreibstil wieder so, dass er mir persönlich sehr entgegenkam. Es war nichts groß verschnörkelt, nichts kompliziertes. Es mag Leute geben, denen das zu einfach ist, aber ich mag es immer. Man stolpert dann beim Lesen nicht über schwierige Worte oder komplizierte Erklärungen. Und deswegen bin ich auch förmlich durch dieses Buch durchgeflogen und konnte man Ende gar nicht glauben, wie schnell ich damit fertig war!

Man Fazit sollte schließloch keine allzu große Überraschung sein. Ich bin völlig begeistert von dem Buch. Mit hat im besonderen die Welt gefallen, aber auch die Geschichte an sich und die Protagonistin waren toll! Einfach nur ein klasse Buch und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile, die hoffentlich bald folgen werden!

Meine Bewertung: 5/5 Sterne

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