Werbung -> An dieser Stelle Danke an Penhaligon und das Bloggerportal für das zur Verfügung Stellen dieses Rezensionsexemplares. Ich habe mich sehr gefreut, es hat meine Meinung aber in keiner Weise beeinflusst.


Titel: Die Todeskönigin
Autor: Sarah Beth Durst
Verlag: Penhaligon
Seitenzahl: 560
Preis: 15,00 €
ISBN: 978-3-7645-3200-0                        -> hier findet ihr das Buch! 🙂

„Sie hat nur eine Möglichkeit, ihre Kinder zu beschützen – sie muss Königin werden.
Naelin weiß, was sie sich vom Leben wünscht: Familie, Kinder und ein ruhiges, glückliches Leben. Auf gar keinen Fall will sie Königin von Aratay werden. Sie scheut sowohl die Verantwortung als auch die damit verbundene Gefahr für ihr Leben und das Leben ihrer Kinder. Doch kann sie sich dieser Bürde entziehen, wenn ihre Weigerung jeden einzelnen Menschen in Aratay in tödliche Gefahr bringt? Denn in ihrem Land ist die Königin der einzige Schutz des gewöhnlichen Volks vor den Geistern, und Naelin ist die einzige mögliche Erbin der todgeweihten Königin Daleina. Wem gilt ihre größere Pflicht – ihren eigenen Kindern oder einem ganzen Volk …?“ (Quelle: Random House)

Daleina will eine starke Königin für ihr Land sein. Sie muss eine starke Königin für ist Land sein, denn nach dem Massaker am Krönungstag ist sie die einzige Hoffnung die Aratay noch hat. Allerdings kommt alles anders. Denn Daleina erfährt, dass sie dem Tode geweiht ist. Sie hat eine Krankheit, für die es kein Heilmittel gibt und was noch viel schlimmer ist, sie hat meine Thronanwärterin, die ihr nachfolgen kann, wenn sie stirbt. Daher gibt es nur eine Chance für das Land, schnell muss eine Thronanwärterin her.

Naelin weiß seitdem sie klein ist, dass sie Geister befehligen kann. Aber sie hat sich immer geweigert das zu tun, das sie gesehen hat, welch schlimme Dinge dann passieren können. Sie will nichts mehr als ein ruhiges Leben für sich, aber vor allem für ihre Kinder. Sie will alles, nur nicht Königin werden. Die Frage ist aber, ob sie sich der Bürde entziehen kann, wenn alles, auch das Leben ihrer Kinder auf dem Spiel steht.

„Wer ich bin? Eine Mutter, eine Waldbewohnerin, eine Amulettmacherin. […] Es ist mein Recht zu bestimmen, wer ich bin, nicht das Eure.“

Die Geschichte setzt kurz nach den Geschehnissen des ersten Bandes an, und Daleina hat sich gerade an das Leben als Königin Aratays gewöhnt. Als alles beginnt den Bach herunter zu gehen. Als ich nur den Klappentext kannte, konnte ich mir noch gar nicht vorstellen, in welche Richtung die Geschichte sich wohl bewegen wird. Und auch während des Lesens, wusste ich nicht immer wohin es geht. Aber im positiven Sinne! Ich hätte mir der Wendung der Ereignisse nicht gerechnet und war wirklich überrascht und begeistert. Die Geschichte war spannend und hatte einige nicht unbedingt erwartet Plot Twists für mich als Leser übrig. Ich werde natürlich nicht wirklich weiter ins Detail gehen, aber das war schon  mal ein großer Pluspunkt.
Auch muss ich hier natürlich wieder auf die Welt eingehen. Das Konzept hatte mich im ersten Teil schon völlig überzeugen können und das hat sich hier nicht geändert. Die Geister werden immer forscher und lassen es sich immer weniger gefallen kommandiert zu werden. Sie warten nur auf ihre Chance Macht für sich zu bekommen. Dazu kommt dann noch das tolle Setting. Städte und Dörfer die komplett in den Bäumen liegen bzw. aus ihnen erwachsen sind, finde ich immer noch eine wirklich tolle Idee!
Im Gesamte gab es in diesem Buch also eine gute, spannende Geschichte, ein tolles Weltkonzept und ein überzeugendes Setting.

„Was ist will und was wahr ist, hat selten etwas miteinander zu tun.“

In diesem Teil finden wir, anders als im ersten Band, zwei Protagonistinnen. Zum einem wäre da Daleina, die schon in Teil eins vorkam, und zum anderen Naelin, die nun eine entscheidende Rolle zu spielen hat. Auf eine Weise sind die beiden sich sehr ähnlich, auf andere aber komplett unterschiedlich, so dass sie sich toll ergänzen.
Daleina ist eine junge, aber dennoch starke Frau, die ihren schweren Schicksalsschlag mit so viel Fassung trägt, wie man sich überhaupt vorstellen kann. Sie versucht ihre eigene Angst zu verbergen und alles zu tun im ihr Land zu schützen. Nur selten lässt sich Schwäche zu und dann auch nur bei denen, die sie liebt und denen sie völlig vertraut.
Naelin ist eine Mutter von zwei Kinder und eine Ehefrau. Sie führt ein einfaches, ruhiges Leben und genau das will sie auch. Sie ist eine Bärenmama und würde alles tun um ihre Kinder zu schützen. Naelin weiß ganz genau was sie will und was sie nicht will und hat keine Hemmungen ihre Meinung kundzutun. Sie ist stark, weil sie es muss, hat aber auch ihre Ängste mit denen sie umgehen muss. Lange hadert sie mit sich, um eine schwierige Entscheidung zu treffen, aber sobald sie es gemacht hat, steht sie dahinter.
Zwei starke Protagonistinnen, die ihre Fehler und Ängste haben, aber sich meiner Meinung nach unfassbar gut ergänzen und er richtig Spaß macht mehr über sie zu lesen!

„Es würden viele Geschichten über sie geschrieben und noch viel mehr Lieder über sie gesungen werden, die in diesem Augenblick ihren Anfang nahmen.“

Gegen die Schreibstil habe ich überhaupt nichts einzuwenden. Das Buch ließ sich einfach und flüssig lesen, so dass man zügig voran kam.
Wir haben hier einen Er-Erzähler. Die Geschichte wird aus vielen Blickwinkeln erzählt, wodurch man einen sehr umfassenden Überblick über die Geschichte und Einblicke in die Gefühlswelt der Charaktere bekommt.

Schließlich kann ich sagen, dass mit „Die Todeskönigin“, wie auch schon der erste Teil, komplett überzeugen konnte. Das Buch ist eine wirklich gelungene Fortsetzung, die unglaublich Lust auf den finalen Teil der Trilogie macht!

Meine Bewertung: 5von 5 Sterne

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