Titel: Even the Darkest Stars
Autor: Heather Fawcett
Verlag: Balzer + Bray
Seitenzahl: 432

„Kamzin has always dreamed of becoming one of the Emperor’s royal explorers, the elite climbers tasked with mapping the wintry, mountainous Empire and spying on its enemies. She knows she could be the best in the world, if only someone would give her a chance.

But everything changes when the mysterious and eccentric River Shara, the greatest explorer ever known, arrives in her village and demands to hire Kamzin—not her older sister Lusha, as everyone had expected—for his next expedition. This is Kamzin’s chance to prove herself—even though River’s mission to retrieve a rare talisman for the emperor means climbing Raksha, the tallest and deadliest mountain in the Aryas. Then Lusha sets off on her own mission to Raksha with a rival explorer who is determined to best River, and Kamzin must decide what’s most important to her: protecting her sister from the countless perils of the climb or beating her to the summit.

The challenges of climbing Raksha are unlike anything Kamzin expected—or prepared for—with avalanches, ice chasms, ghosts, and even worse at every turn. And as dark secrets are revealed, Kamzin must unravel the truth of their mission and of her companions—while surviving the deadliest climb she has ever faced.“

Dieses Buch hat durch die September Fairyloot seinen Weg zu mir gefunden. Vorher hatte ich noch nie etwas von diesem Buch gehört und war daher auch recht unvoreingenommen, als ich dann letzten Monat angefangen habe das Buch zu lesen. Und ich wurde positiv überrascht! Die Thematik macht das Buch wirklich einzigartig. Ich habe vorher noch nie ein Fantasybuch gelesen, dass sich so mit Abenteurern und Bergsteigen beschäftigt. Es war toll mal wieder ein neues Thema in der Flut von Büchern zu finden, die sich alle nur um  das selbe drehen. Neben Abenteuern und Klettern geht es in dem Buch um Magie, Hexen, Hausdrachen, Freundschaft, Verrat und Mut. Das ist eine wirklich tolle Kombination und hat beim Lesen Spaß gemacht.
Außerdem gab es da den ein oder anderen Plot Twist, vor allem gegen Ende, den ich einfach nicht kommen sehen habe. Ich liebe das! Oft sind die Wendungen in der Geschichte so offensichtlich, dass ich spätestens nach der Hälfte des Buches weiß wo die Reise hingeht. In diesem Fall war ich aber total überrascht und das fand ich wirklich super. Es kann natürlich sein, dass andere Leute die Plot Twist in diesem Buch kommen sehen, aber ich finde doch, dass sie recht versteckt sind

„‚Kinds of people?‘ I repeated, nonplussed. ‚What kind of person am I?‘
‚The kind that seeks out danger.'“

Die Protagonistin Kamzin ist ein junges Mädchen, dass mit ihrem bisherigen Leben nicht wirklich zufrieden ist. Sie ist bei der Dorf-Schamanin in der Lehre, würde aber viel lieber dem Weg ihrer verstorbenen Mutter folgen und ein Explorer des Kaiser werden. Sie fühlt sich nicht zur Magie berufen und kann auch kam mit ihr umgehen, es zieht sie in weit entfernte Ecken. Das ist so das, was ihren Charakter prägt. Sie ist abenteuerlustig und mutig, wenn auch manchmal etwas übermütig. Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht zu lesen, wie Kamzin das machen kann, was sie wirklich liebt und aufblüht. Natürlich hat auch sie ihre Fehler und manchmal etwas egoistisch, wie ich finde, aber generell mochte ich sie wirklich sehr gerne.
Auch andere Charaktere, wie Kamzin’s bester Freund Tem, ihre Schwester Lusha oder der Royal Explorer River haben mir wirklich gut gefallen und alle sind so unterschiedlich, dass sie sich gut ergänzen und verschiedene Blickwinkel auf die Geschichte werfen. Tem ist die Stimme der Vernunft, Lusha ist die Mysteriöse, Verschlossene und River ist der Draufgänger. Zusammengenommen ergibt das eine gute Mischung.
Im Großen und Ganzen haben mir alle Charaktere wirklich gut gefallen, auch wenn es natürlich immer mal den ein oder anderen gibt, den man nicht mag. Aber auch diese Charaktere waren gut gestaltet.

„Why do you fear me, brave one?“

Das Buch ist wirklich angenehm geschrieben, wenn auch nicht unbedingt „besonders“. Wo ich bei anderen Büchern keine Probleme hatte schöne Zitate zu finden, musste ich hier doch schon suchen, weil mir nichts unbedingt ins Auge gesprungen ist. Aber das ist nur eine Kleinigkeit. Sonst liest sich das Buch gut und ist nicht übertrieben schnörkelig oder ähnliches. 

„And then I came to a place where the mountain stopped. Where there was nowhere else to go.“

Schließlich bin ich sehr froh, dass das Buch bei mir durch die Fairyloot eingezogen ist, weil ich es mir sonst vermutlich nicht gekauft hätte. Das Buch macht Spaß und bindet einen emotional ein, die Geschichte ist besonders und die Charaktere sind auch toll. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der thematisch mal eine kleine Abwechslung haben will und Magie mag. Falls ihr es auf deutsch lesen wollt, dann lasst euch bitte, bitte nicht von dem sehr kindlich wirkenden deutschen Cover abschrecken!!
Ich für meinen Teil mochte das Buch sehr und freue mich sehr auf den zweiten und, soweit ich weiß, letzten Teil der Reihe!

Meine Bewertung: 4/5 Sternen 

0 Replies to “Review: Even the Darkest Stars von Heather Fawcett”

  1. Huhu:)
    Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, mal mehr englisch zu lesen und jetzt kommst du mit diesem Buch um die Ecke, was einfach 100%ig nach meinem Geschmack klingt 😀 Da habe ich ja bald was zu tun ^-^
    Schöne Rezi!

    Liebe Grüße,
    Lydia

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