Werbung -> An dieser Stelle Danke an das Bloggerportal und cbt für das zur Verfügung stellen dieses Rezensionsexemplars. Ich habe mich sehr gefreut, es hat meine Meinung aber in keiner Weise beeinflusst!


Titel: Magic Academy – Das Erste Jahr
Autor: Rachel E. Carter
Verlag: cbt
Seitenzahl: 416
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3-570-31170-7                -> hier findet ihr das Buch! 🙂

Die 15-jährige Ryiah und ihr Zwillingsbruder kommen an der Akademie an. Die Akademie ist die angesehenste Institution für die Ausbildung zum Magier. Dort wollen sie die nächsten Monate verbringen, in der Hoffnung am Ende als einer von fünfzehn die Ausbildung dort beginnen zu können. Magier werden zu Heilern, Alchemisten und Kriegern ausgebildet. Und Ryiah will ausgerechnet zu den Krieger, dem beliebtesten der Ausbildungszweige mit den meisten Konkurrenten.
Die Vorbereitung ist hart. Härter als Ryiah es sich vorgestellt hätte und auch der Wettkampf unter den einzelnen jungen Leuten ist nicht zu unterschätzen. Als wäre das ständige Training, das Lernen und der Schlafmangel nicht schon anstrengend genug, legt sich Ryiah auch immer wieder mit genau den falschen Leute an. Einer von denen ist der zweitgeborene Sohn des Königs. Prinz Darren scheint alles andere als ein netter Kerl zu sein und Ryiah hat so ihre Schwierigkeiten mit ihm. Aber je mehr Zeit vergeht, umso mehr sieht es so aus, als wäre er nicht ihr Feind, sondern einer ihrer größten Unterstützer. Obwohl Ryiah nicht sicher ist, was er für ein Spiel spielt…

„Aber es wird nicht leichter werden, Ryiah. […] Nicht ohne Grund brechen so viel Schüler die Ausbildung vorzeitig ab.“

Dieses Buch stand schon so, so lange auf meiner Wunschliste und ich wollte es unbedingt lesen. Dementsprechend hatte ich wirklich hohe Erwartungen. Und das kann, wie wir alle wissen, auch ganz schnell mal nach hinten losgehen. Deswegen habe ich erst mal versucht meine Erwartungen ein kleines bisschen zurückzuschrauben, bevor es los ging. Dann bleibt noch zu sagen, dass ich das Buch mit der lieben Jenny von beautyandthebook26 gelesen habe. Wir machen sehr viele Buddy Reads, aber so schnell waren wir glaube ich noch nie mit einem Buch durch!

Die Geschichte startet in relativ „gemütlichem“ Tempo. Die Zwillinge sind auf dem Weg zur Akademie, kommen dort an und versuchen sich einzuleben und an das anstrengende Leben in der Akademie zu gewöhnen. Das geht mehr oder weniger die Hälfte des Buches so. Das heißt aber nicht gleich, dass das langweilig ist. Man erfährt in dieser Zeit sehr viel über die Welt, die Gesellschaft und die Akademie. Zudem bekommt man einen richtig guten Eindruck von Ryiah und ihren Freunden. Man erlebt alles mit ihr zusammen und freut sich und leidet mit ihr.
Als es dann auf die Abschlussprüfungen zu geht, zieht das Tempo an. Die Ausbildung wird noch härter, die Schüler versuchen sich gegenseitig das Leben schwer zu machen und Ryiah muss sich irgendwie dadurch kämpfen. Zudem wird die Beziehung zwischen ihr und Prinz Darren immer komplizierter, weil sie sich sein Verhalten einfach nicht erklären kann. Unausweichlich läuft die Geschichte dann auf die Prüfungen hinaus, was gleichzeitig den Spannungshöhepunkt darstellt.
Obwohl die Geschichte jetzt nicht die „typisch“ spannende Fantasystory ist, habe ich mich an keinem Punkt gelangweilt oder fand, dass das Buch sich gezogen hat. Vielmehr wurde ich komplett in die Geschichte eingesogen und von Anfang bis Ende richtig angetan.

„Ich musste an mir arbeiten. Und zwar hart. Die Robe der Magier bekommt man nicht geschenkt.“

Die Protagonistin des Buches, Ryiah, ist mir sehr ans Herz gewachsen über die knappe 400 Seiten. Und das aus mehreren Gründen. Einer der stärksten ist, dass sie unglaublich willensstark ist. Natürlich gab es Momente, in denen sie das Gefühl hatte, dass sie es nicht schaffen kann und sie gefragt hat, warum sie das überhaupt macht, aber dann hat sie sich wieder zusammengerissen und weitergemacht. Sie trainiert, sie lernt, sie tut und macht und lässt sich einfach nicht unterkriegen. Das fand ich sehr, sehr bewundernswert. Zudem ist sie sehr loyal ihrem Bruder und ihren Freunden gegenüber und freut sich über jeden Fortschritt, den diese machen. Selbstverständlich hat auch sie ihre Momente, an denen ich sie gerne geschüttelt hätte, aber sie ist ein unfassbar toller Hauptcharakter.
Dann hat sie noch diese völlig verworrene Beziehung zu Prinz Darren. Darren ist zu beginn erst mal dieser verzogene, arrogante Königsabkömmling, wie man sich ihn vorstellt. Auch ist er natürlich einer der Allerbesten in so ziemlich allem. Aber dann lernt man ihn hier und da ein klein wenig besser kennen und man beginnt ihn zu mögen. Genau das selbe macht Ryiah auch. Und dann, zack! Macht er wieder etwas richtig mieses und Ryiah und ich waren völlig perplex. Kurz danach ist er wieder toll. Das hört sich jetzt vielleicht etwas sprunghafter an, als es im Buch ist. Es ist definitiv gut gemacht. Am Ende steht aber, dass mir Darren Großteils immer noch ein Mysterium ist. Eines, das ich auf jeden Fall enträtseln will.
Generell lässt sich sagen, dass die Charaktere in dem Buch wirklich gut gelungen sind!

„Wer wahrhaftig für eine Sache brennt, darf das Feuer nicht scheuen.“

Viel außergewöhnliches kann ich zum Schreibstil an sich nicht sagen. Ich würde ihn als „normal“ bezeichnen. Der Stil fällt weder extrem positiv oder negativ auf. Aber im Großen und Ganzen liest sich das Buch super und vorallem super schnell. Ich hätte mir nur manchmal vielleicht ein bisschen mehr Schnörkel gewünscht. Also ein paar bildliche Beschreibungen mehr. Aber nur eine ganz, ganz kleine Anmerkung.

„Es ist deine Bestimmung hier zu sein, Ryiah. […] Du bist wahrscheinlich das einzig Gute hier.“

Das Buch hat mir von Anfang bis Ende gefallen. Eine klasse Geschichte mit ebenfalls guten Charakteren. Das Buch hat Lust auf mehr gemacht und ist ein toller Auftakt zu einer hoffentlich genauso tollen Reihe! Ich kann das Buch jedem nur ans Herz legen 🙂

Meine Bewertung: 4.5/5 Sternen

Hier kommt ihr zur Rezi von der Jenny!

„Leute wie du und ich müssen uns viel mehr anstrengen. Unsere Magie verlangt weitaus größere Konzentration, weil sie viel stärker ist.“


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