Werbung -> An dieser Stelle Danke an das Bloggerportal und cbj üfr das zur Verfügung stellen dieses Rezensionsexemplars. Ich habe mich sehr gefreut, es hat meine Meinung aber in keiner Weise beeinflusst.


Diese Rezension könnte Spoiler zum ersten Teil der Magic Academy enthalten!


Titel: Magic Academy – Die Prüfung
Autor: Rachel E. Carter
Verlag: cbj
Seitenzahl: 496
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3-570-31171-4                          -> hier findet ihr das Buch! 🙂

Traue niemals einem Prinzen…
Nach dem harten Prüfungsjahr an der Akademie darf Ryiah die Ausbildung zur Kriegsmagierin antreten – gemeinsam mit Erzfeindin Priscilla, unter einem Kommandeur, der ihr das Leben zur Hölle macht, und in Gesellschaft von Prinz Darren: abwechselnd ihr größter Rivale und engster Vertrauter. Für den sie mehr als Freundschaft empfindet, obwohl er verlobt ist. Als die Landesgrenzen von Jerar bedroht sind, müssen Ry und ihre Freunde noch vor der Abschlussprüfung zeigen, was in ihnen steckt…“ (Quelle: RandomHouse)

Oh man, ich weiß gar nicht genau, was ich zu diesem Buch sagen soll… Leider war es eine totale Enttäuschung! Und das hat mich sehr frustriert. Ich habe mit jedem Kapitel gehofft, dass es besser wird und mich packen kam, aber leider war das nicht der Fall. Aber lasst mich mal versuchen, alles in eine geordenete Reihenfolge zu bringen.

„Ich war jetzt ein Lehrling der Akademie. Im Zweig der Kämpfer – dem prestigeträchtigsten aller drei Zweige. Wer hätte das gedacht?“

Die Geschichte ist, wenn vorhanden, sehr oberflächlich. Es geht um einen drohenden Krieg zwischen Ryiahs Heimatland und einem der Nachbarn. Aber man weiß absolut nichts über beide Länder und man bekommt auch gar nichts darüber beigebracht. Warum droht Krieg? Was ist das Problem zwischen den Ländern? Wo kommt diese ominöse Rebellion her? Keine Ahnung, man bekommt keine Antworten. Aber hauptsächlich geht es eigentlich um die weitere Ausbildung zur Magierin von Ryiah an der Akademie. Allerdings kommt dieser Part viel, viel zu kurz, da die kompletten 4 Jahre Akademie in knappe 500 Seiten gequetscht werden. Man kann gar keine Entwicklung von Ryiah als Magierin entdecken. Aber auf Ryiah geht ich gleich noch genauer ein.
Und das war es auch schon, was man an richtiger Storyline hat. Mehr nicht. Dann auf gefühlt 95% der Seiten geht es darum, dass Ryiah in einem großen Liebesdrama steckt und sich zwischen zwei Typen nicht entscheiden kann. Es geht die ganze verdammt Zeit um nichts anderen. Ich bin so unfassbar genervt davon. Es ist richtiges Highschool-Teenie-Lovedrama und so etwas macht in meinen Augen jeden noch so gute Story einfach kaputt. Ich habe teilweise ganze Absätze oder Seiten übersprungen, weil ich mir das einfach nicht mehr geben konnte. Ich lese kein Fantasybuch, auch wenn es ein Jugend-Fantasybuch ist, um dann ein klischeehaftes, unnötiges Liebesdrama zu lesen. Durch das ganze Hin und Her, ist die eigentliche Story komplett untergangen und den wenigen Bezug den man zur Geschichte hat geht ganz verloren. Dicker, dicker Minuspunkt, der das ganze Buch für mich ruiniert hat.

„Jemanden zu wollen, ist leicht. Das bedeutet noch lange nicht, dass man jemanden auch liebt.“

Und dann kommen wir zu Ryiah. Im ersten Teil war sie meiner Meinung nach noch eine echt tolle, starke Protagonistin. Im zweiten Teil absolut nicht mehr. Sie ist selbstsüchtig und weinerlich. Das ganze Buch über. Sie nutzt den einen Kerl nur aus, denn sie ist mit ihm zusammen oder bandelt an, obwohl sie genau weiß, dass sie den anderen will. Und so verletzt sie ihn. Dann geht sie auf einmal auf ihre Freunde oder ihren Bruder los, nur weil sie ihr sagen, dass sie sich schlecht verhält oder weil sie die Wahrheit sagen. Wenn sie das nicht macht, meckert sie rum, dass das mit dem anderen Kerl nie klappen wird, aber sie ihn trotzdem will und alles dreht sich die ganze Zeit ihm Kreis. Aus einer starken Protagonistin wurde gefühlt ein meckerndes, vorpubertäres Gör (obwohl sie definitiv nicht vorpubertär ist). Ich bin echt nicht angetan von ihrer charakterlichen Entwicklung.
Obwohl es hier und da einen kleinen Lichtblick gab und die „alte“ Ryiah durchkam. Leider waren diese Momente viel zu selten.
Und so ähnlich ging es mir mit einer Menge der Charaktere. Viele haben Rückschritte gemacht, und nur einige haben sich weiterentwickelt.

„Wir waren keine Freunde. Wir waren keine Feinde. Aber was waren wir dann?“

Der Schreibstil ist in dem Buch auch wieder völlig in Ordnung. Das Buch liest sich gut und flüssig, sodass man immerhin schnell voran kommt.

Schließlich ist dieses Buch eine Enttäuschung für mich gewesen. Der erste Teil der Reihe war einfach nur klasse, weswegen dieses Buch für mich umso schlechter dasteht. Wenig Storyline, unnötiges Liebesdrama und Charaktere, die sich sehr unbeliebt bei mir gemacht haben. Ich finde das sehr traurig.
Es gibt allerdings hier und da ein paar kleine positive Dinge, die mich noch Hoffnung für den nächsten Teil der Reihe haben lassen.

Meine Bewertung: 2/5 Sterne

2 Replies to “Review: Magic Academy – Die Prüfung von Rachel E. Carter”

  1. Hey,

    ich bin der gleichen Meinung wie du. Mich hat es auch tierisch genervt, dass die 4 Lehrjahre in einem Buch abgehandelt werden und das alles viel zu kurz kommt. Und immer halt wieder das gleiche: praktischer Teil – ‚Wettkampf‘ – praktischer Teil… usw
    Die Liebesgeschichte war mir auch zu viel. Dieses ewige hin und her und blablabla
    Man hätte so viel draus machen können. die Liebesgeschichte hätte schön im Hintergrund sein können – ich befürchte ja, Teil 3 wird noch schlimmer D=

    1. Hallo 🙂

      Es ist so schade mit dem Buch! Teil 1 war so gut…
      Aber ja, die Zeitspanne war defintiv zu lang. Da ist viel untergegangen und vieles wirliche gleich und las sich monton.
      Und die Liebesgeschichte war einfach nur nervig. Ging leider gar nicht.

      Gott, ich hoffe doch sehr, dass das in Teil 3 nicht noch schlimmer wird 😀

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