-> Diese Rezension enthält Spoiler zu den ersten beiden Teilen der „The Illuminae Files“ Trilogie!

Titel: Obsidio
Autor: Amie Kaufman und Jay Kristoff
Verlag: Knopf
Seitenzahl: 615
Preis: 13,99€

„Kady, Ezra, Hanna, and Nik narrowly escaped with their lives from the attacks on Heimdall station and now find themselves crammed with 2,000 refugees on the container ship, Mao. With the jump station destroyed and their resources scarce, the only option is to return to Kerenza—but who knows what they’ll find seven months after the invasion?

Meanwhile, Kady’s cousin, Asha, survived the initial BeiTech assault and has joined Kerenza’s ragtag underground resistance. When Rhys—an old flame from Asha’s past—reappears on Kerenza, the two find themselves on opposite sides of the conflict.

With time running out, a final battle will be waged on land and in space, heroes will fall, and hearts will be broken.“ (Quelle: Goodreads)

Dieses Buch war eine meiner meisterwarteten Neuerscheinungen dieses Jahr und deswegen war ich mehr als begeistert, als ich dieses Buch sogar fast zum Erscheinungsdatum hatte. Weil, sein wir ehrlich, englische Neuerscheinungen kommen in Deutschland meistens nicht sehr pünktlich an. Aber dies mal hatte ich Glück und konnte deswegen gar nicht anders, als mich direkt reinzustürzen!

Obwohl es etwas mehr als ein Jahr her war, dass ich „Gemina“ gelesen habe, war ich sofort wieder drin. Die Geschichte setzt fast genau da an, wo das vorherige Buch aufgehört hat. Sofort wird man wieder in den Überlebenskampf und den Kampf gegen BeiTech hereingezogen und fiebert mit den ganzen liebgewonnenen und neu dazugekommenen Charakteren mit.
Der Weg zurück nach Kerenza birgt für Kady, Ezra, Hanna und Nik viele Gefahren. Sie müssen sich Gehör verschaffen, ihre Aufagbe erfüllen und vor allem eins: schnell den Planeten erreichen, um das Leben der wenigen Überlebenden dort zu retten und sich die Möglichkeit auf eigene Rettung verschaffen.
Aber auch auf dem Planeten Kerenza ist es alle anderes als sicher. BeiTech hat den Planeten noch nicht verlassen und lässt die verbliebenen Menschen sich zu Tode schuften. Eine Rebellion gegen BeiTech hat sich gebildet. Auch Asha gehört dieser Rebellion an. Sie arbeitet als Krankenschwester in einem Krankenhaus und kommt regelmäßig mit den Soldaten in Kontakt. Doch sie kann nicht fassen, als sich herausstellt, dass einer der Feinde ihr Ex-Freund Rhys ist. Das macht die ganze Situation absolut nicht einfacher.
All das und noch viel mehr passiert. Auch wenn das Buch in einem recht gemächlichen Tempo losgehen zu scheint, wird die Geschichte zum Ende hin wieder unfassbar spannend und hat mich einfach nur nervös gemacht. Ein Plot Twist jagt den anderen. Ich war die ganze Zeit super hibbelig und konnte das Buch nicht mehr weglegen. Einfach gelungen!

„That’s why we are here today. To tell the story for everyone who can’t tell you themselves. To shine a light. To speak für the dead.“

Natürlich sind wieder alle Charaktere da, die man in den ersten beiden Teilen so ins Herz geschlossen hat. Kady und Ezra sind sowieso nur Zucker und Hanna und Nik liebe ich einfach auch. Obwohl man meint, alle vier schon super gut zu kennen, zeigt sich hier und da dann doch eine Facette, mit der man nicht gerechnet hätte und alle Charaktere werden in ihrer Persönlichkeit noch einmal weiterentwickelt.
In diesem Buch kommt dann noch ein neues Charakterepaar dazu. Zum einen wäre da Asha Grant, Kadys ältere Cousine und zum anderen Ryhs Lindstorm, ihr Exfreund. Vor der Invasion lebte Asha in Ruhe auf Kerenza, auch wenn sie nicht viel von ihrer Vergangenheit erzählt hat. Sie ist ein starker Charakter mit einer unglaublich tiefen Loyalität für Leute, die ihr wichtig sind. Ich habe immer mal wieder gestaunt, wie stark sie sein kann. Andererseits ist sie aber relativ aufgeschmissen, wenn es um Rhys geht. Sie will ihn nicht mögen, mag ihn dann aber doch irgendwie. Aber ihr gefällt das alles nicht. Sowohl in die positive, als auch in die negative, Richtung, ist sie ein sehr emotionaler Mensch.
Rhys hingegen weiß gar nicht genau, was er eigentlich auf Kerenza macht. Eigentlich sollte er nämlich nur auf der Magellan sein und dort Reperaturen vornehmen. Auf einmal wird er aber dann auf die Planetenoberfläche geschickt, weil dort unten Personal fehlt. Man merkt zu beginn immer mal wieder. Aber langsam findet er sich dort unten ein und findet seinen eigenen Weg, auch wenn der den Vorschriften nicht entsprechen mag. Er steht ein für das, was er als richtig erachtet. Außerdem ist er immer noch mehr als fasziniert von Asha.
Auch wenn ich beide mag, sind es im Vergleich zu den anderen Charaktere aber nicht meine Lieblinge. Die Plätze haben sich schon andere gesichert.

„They do not trust me. They remember. What I did. What I am.“

Die Aufmachung dieser Reihe ist einfach so, so besonders, dass ich gar nicht weiß, ob man hier von einem „Schreibstil“ reden kann. Man liest Chatverläufe, handgeschriebene Zettel, Berichte zu Videoaufnahmen und all solche Dinge. Die Trilogie ist in dieser Beziehung eine kKlasse für sich und ich hab keinerlei Vergleichswerte. Ich bin einfach sehr begeistert davon, mit welchem Aufwand diese Bücher gestaltet sind und auf welche besondere Art sie sich lesen lassen.
Gebt mir mehr davon!

„Live a life worth dying for.“

Am Ende seid ihr wohl nicht allzu überrascht, dass ich dieses Buch liebe! Mit „Obsidio“ findet die Reihe einen großartigen Abschluss, mit dem ich mehr als zufrieden bin. Ich konnte meine Lieblinge noch mal erleben und sehen, wie sie weiter kämpfen.
Wenn alle Bücher so wäre, wie diese Reihe, dann würden Rezis überflüssig werden, weil wir nur noch Loblieber singen würden. Eine super empfehlenswerte Scifi-Trilogie mit einem würdigen Ende! <3
Der Vollständigkeit halber muss ich aber sagen, dass ich finde, dass dieses Buch, obwohl ich es wirklich toll finde, das „schlechteste“ der Reihe ist. Deswegen kann ich diesem nicht, wie den anderen Teilen, volle 5 Sterne geben.

Meine Bewertung: 4.5/5 Sternen

One Reply to “Review: Obsidio von Amie Kaufman und Jay Kristoff”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Nur ein kleines Häkchen setzen!

*

Geht klar!