Werbung -> An dieser Stelle vielen Danke an das Bloggerportal und Heyne für das Rezensionsexemplar. Ich habe mich sehr gefreut, es hat meine Meinung aber in keiner Weise beeinflusst!


Titel: Play to Live – Der Cyber-Clan
Autor: Dmitry Rus
Verlag: Henye
Seitenzahl: 432
Preis: 13,99 €
ISBN: 978-3-453-31908-0                               -> hier findet ihr das Buch! 🙂

„Die nahe Zukunft: In Russland entschließen sich immer mehr Menschen, der Wirklichkeit den Rücken zu kehren. Sie klinken sich in Virtual-Reality-Games ein, in denen sie von nun an ein digitales ewiges Leben haben. Max ist so ein Perma-Player, und zunächst ist es das Paradies. Doch schon bald dämmert den Playern, dass die Regierungen der alten Wirklichkeit ihre Augen auf die Ressourcen und Möglichkeiten der Game-Welten geworfen haben und dafür über Leichen gehen. Max und seine Mitstreiter müssen als Clan zusammenhalten – oder sterben …“ (Quelle: Random House)

Das ist das erste mal überhaupt, dass ich eine Rezension zu einem abgebrochenen Buch schreibe. Es kommt wirklich nicht häufig vor, dass ich ein Buch nicht beende. Dafür muss es mir schon wirklich nicht zusagen. Leider war das hier der Fall. Das ist so schade, denn ich hatte mich unglaublich auf das Buch gefreut, da es mich sehr an „Ready Player One“ von Ernest Cline erinnert hat.

Zu nächst mal vorne weg: unwissentlich habe ich den zweiten Teil der Reihe angefragt. Irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass es der erste Teil wäre, aber da habe ich mich vertan. Es lag aber definitiv nicht daran, dass ich das Buch abgebrochen habe. Ich habe mich in den ersten Teil eingelesen und hatte soweit gar keine Verständnisprobleme oder ähnliches. Wäre es das gewesen, hätte man das Problem recht schnell mit Lesen des ersten Buches beheben können.

Viel mehr lag mein Problem in fundamentaleren Dinge, wie der Story, den Charakteren und den Dialogen. Die ersteren beiden waren leider einfach nur flach. Die Story war (bis dahin, wo ich gelesen habe) sehr oberflächlich. Unverständliche Wendungen und Dinge, die mir komplett sinnfrei erschienen. Dasselbe war es mit den Charakteren. Alle sind sehr oberflächlich, schon fast lieblos gestaltet und oft verhalten sie sich wie Fähnchen im Wind und wechseln ihre Meinung innerhalb von zwei Absätzen. Und die Meinung änderten sich in Dialogen, durch die ich mich teilweise durchquälen musste. Leider konnte ich mich mit dem Schreibstil einfach gar nicht anfreunden. Sehr abgeklärt, sehr detaillos und auch sehr emotionslos.
Also ihr merkt, dass es rundum nicht so meins war. Sehr schade, aber leider passiert das manchmal.

Das sei jetzt auch noch mal gesagt, dass das natürlich nur meine ganz persönliche Meinung ist. Ich habe auch schon genug positive Meinungen über das Buch gelesen. Es war halt nur einfach nicht mein Buch.

 

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