Werbung -> An dieser Stelle vielen Dank an das Bloggerportal und cbj für das zur Verfügung stellen dieses Rezensionsexemplares. Ich habe mich sehr gefreut, es hat meine Meinung aber in keiner Weise beeinflusst.


Da es sich um den zweiten Teil einer Dilogie handelt, kann diese Rezension Spoiler zum Inhalt des ersten Teils enthalten!


Titel: Rebellin der Tausend Sterne
Autor: Rhoda Belleza
Verlag: cbj
Seitenzahl: 416
Preis: 15,00€
ISBN: 978-3-570-16475-4                           -> hier findet ihr das Buch! 🙂

Der spannende Kampf um die Macht im Universum geht weiter

Rhee, zukünftige Herrscherin von Kalu, steht vor Erzfeind Nero, dem Medienstar, der sie ermorden lassen wollte. Schließt sie einen Deal mit ihm oder entlarvt sie Neros perfide Absichten und entfesselt somit einen Krieg, den sie im Alleingang kaum gewinnen kann? Doch am anderen Ende des Universums plant Aly, Rhees gesuchter vermeintlicher Mörder, Nero zu töten, sobald sich die Gelegenheit bietet. Gleichzeitig versucht Alys Freundin Kara, den Overwriter zu vernichten, mit dem Nero die Erinnerung aller manipulieren und sich das Universum untertan machen will. Von alledem ahnt Rhee nichts – und schon gar nicht, dass Kara ihre totgeglaubte Schwester Josselyn ist, und damit die wahre Thronerbin.“ (Quelle: Random House)

Die Galaxie droht im Krieg zu ertrinken. Rhee ist zurück und hat den Thron der Kaiserin beansprucht, aber es sind bei weitem nicht alle damit einverstanden. Viele denken, dass sie ihrer Schwester den Thron geklaut hat. Rhee muss sich dagegen wehren und gleichzeitig versuch eine Krieg einzudämmen bzw. zu beenden. Auf immer mehr Planeten brechen kämpfe aus und die Zahl der Betroffenen steigt. Sie muss einige schwierige Entscheidungen trefffen, vor allem wenn es um Nero geht.
Kara kämpft mich sich, ihrer Vergangenheit und allem was jetzt vor ihr liegt. Sie versucht ihren Weg zu finden und endlich selbst mal über ihr Leben zu bestimmen. Währenddessen Aly alles daran setzt seine Rache ein Nero zu bekommen und helfen will das Universum von ihm zu befreien.
Es steht einiges auf dem Spiel und die Drei müssen alles geben um die Galaxie vor dem nächsten großen Krieg zu bewahren!

Ehre. Tapferkeit. Loyalität. Das war ihr Mantra, ihr ma’tan sarili, ihr höchstes Ich.“

Es gibt einige Handlungsstränge in diesem Buch. Was auf einer Seite gut ist, weil man so viel Tiefe in die Story bekommt, aber auf der anderen Seite steht man vor der Schwierigkeit die Handlungen zusammenzubringen. Und ich finde, dass das hier oft nicht gut gemacht ist. Meiner Meinung nach Laufen Stränge häufig sehr willkürlich zusammen. Das Universum ist riesig, es gibt viele Planeten und dann  sind zwei Charaktere zufällig auf dem selben Planeten, in der selben Stadt, im selben Gebäude, zur selben Zeit und ähnliche Begebenheiten. Es ist halt einfach oft recht unwahrscheinlich und zu zufällig. Auch verläuft die ganze Geschichte an sich zu einfach. Die ganze Geschichte dreht sich um den Überschreiber, der seit Ewigkeiten gesucht wird und auf einmal wissen alle wo er ist.
Irgendwie habe ich die ganze Geschichte einfach nicht „gefühlt“. Irgendwie war ich emotional nicht involviert in das Buch und ich konnte mich nicht daran versetzen. Ich war die ganze Zeit sehr distanziert. Das Buch konnte mich einfach nicht packen.
Was mit aber gefallen hat, war das Ende. Das war nicht so „typisch YA“. Da war ein Twist. Ich habe das nicht kommen sehen, ich war geschockt. Das hat mir wirklich sehr zugesagt.

„Kaiserin zu sein war eine undankbare und hoffnungslose Aufgabe. Am besten, man hörte auf, bevor man überhaupt begonnen hatte.“

Ich glaube der Hauptgrund, warum ich mich nicht so sehr in das Buch einfühlen konnte, waren die Charaktere. Mir hat einfach die Verbindung zu ihnen gefehlt. Charaktere, die ich im ersten Teil mochte, habe ich hier komplett aus den Augen verloren und leider auch nicht mehr wieder gefunden.
Rhee ist wieder nicht mein Liebling. Ich hatte sehr gehofft, dass sie in diesem Teil wächst, vor allem an ihrer Aufgabe als Kaiserin. Aber leider war dem nicht so. Sie war oft super irrational, aufbrausend oder zickig. Sie versucht das richtige für ihre Leute zu machen und trifft schwierige Entscheidungen, aber mir hat das als Charakterentwicklung nicht gereicht.
Dann war da noch Kara. Sie hat mich die ersten zwei Drittel nur genervt, weil sie in meinen Augen super selbstsüchtig war. Ich werde nicht zu sehr ins Detail gehen, aber, obwohl ich ihre Beweggründe teilweise schon nachvollziehen konnte, hat sie selbst bezogen gehandelt, ohne wirklich an andere zu denken (wobei sie denkt, dass sie für alle zum besten handelt). Später hat sie sich gefangen, dennoch war ich dann nicht mehr wirklich von ihr angetan.
Aly hat auch wieder viel Handlung und ihn mochte ich. Er muss viel verarbeiten in diesem Buch. Trauer, Rache, aber auch Liebe. Ich finde, dass er sehr gewachsen ist, wenn man ihn mit dem ersten Teil vergleicht.
Allerdings finde ich schade, dass Dahlen in diesem Buch über weite Teile wirklich zu kurz kommt. Ich mochte, was er in die Geschichte einbringe. Das hat mir gefehlt.

„Das Herz ist die Wurzel. Unsere Erinnerungen, unsere Gedanken, unsere Ideen – sie alle blühen, welken, sterben, und bilden sich neu. Aber das Funke des Lebens ist tiefer vergraben.“

Am Schreibstil an sich habe ich nichts auszusetzen. Er ist jung und einfach und einfach sehr passend für die Geschichte und Charaktere. Ich bin schnell durch das Buch gekommen und hatte einen wirklich guten Lesefluss, was von Vorteil war. Denn wäre es auch noch anstrengend gewesen das Buch zu lesen, hätte das meine  Eindruck vom Buch definitiv noch weiter herabgesetzt.

Am Ende kann ich sagen, dass ich gehofft hatte dieser zweiter Teil der Reihe würde mir mehr geben als Teil eins. Ich hatte auf eine spannendere Gesichte gehofft, auf mehr Charakterentwicklung. Leider ist das nicht wirklich passiert. Hier und da gab als mal Anflüge von dem was ich mir erhofft hatte, aber einfach nicht genug. Ich habe ein eher ambivalentes Verhältnis zu dem Buch, aber dennoch bin ich froh, dass ich die Reihe beendet habe. Allerdings wird es keine Reihe sein, die mir nachhaltig im Gedächtnis bleibt…

Meine Bewertung: 2.5/5 Sterne

4 Replies to “Review: Rebellin der Tausend Sterne von Rhoda Belleza”

  1. Huhu,
    und auch hier wären wir wieder beim Spaß an der Sache….es ist immer recht ärgerlich, wenn einem die Geschichte nicht so zusagt.
    Ich bin jedoch ehrlich gesagt froh, dass ich mich dagegen entschieden habe die Reihe weiter zu lesen.
    Es ist richtig klasse, dass du deine Meinung immer begründest und nicht einfach nur sagst “ war doof“, ich kann es immer sehr gut nachvollziehen und es wirkt auch nie abwertend.

    Liebste Grüße Jenny

    1. Heyho 🙂

      Ja, im Endeffekt kann ich dir vermutlich auch nicht dazu raten, das Buch zu lesen 😀 Aber ich hab ja generell ein Problem mit unbeendeten Reihe, daher bin ich doch ein kleines bisschen froh, dass ich mir heran gewagt habe. Aber super toll war es leider nicht…

      Freut mich sehr, dass das so herüber kommt! Ich versuche immer nicht nur zu schimpfen, wenn ich was nicht mag. Ich will wenigstens darlegen, warum ich etwas nicht mag, damit andere es auch verstehen können!

      Liebste Grüße :*

  2. Hey 🙂
    Ich weiß was du meinst. Genau dasselbe Problem hatte ich in dem Teil und im Vorgänger. Ich war einfach nicht im Geschehen drin und mir viel deshalb schwer irgendetwas davon aufzufassen. Ich glaube, hätte die Reihe einen dritten Teil, hätte ich definitiv die Reihe jetzt auf Eis gesetzt. Ich finde da echt keinen Anschluss 🙁
    Sehr schöne Rezension!

    1. Hallo 🙂
      Tut mir leid, es hat leider etwas gedaert, bis ich hier die Antwort getippt habe…

      Ich bin sehr froh, dass es nicht nur mir so geht! Die Reihe hat es einem echt irgendwie schwer gemacht :/ aber mir geht es wir dir, einen dritten Teil hätte ich nicht mehr gelesen!

      Danke 🙂

      Liebe Grüße 🙂

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