Werbung -> An dieser Stelle vielen Dank an Blanvalet und der Bloggerportal für das zur Verfügung stellen dieses Rezensionsexemplares. Ich habe mich sehr darüber gefreut, es hat meine Meinung aber in keiner Weise beeinflusst.


Titel: Sarantium – Die Götter
Autor: Lara Morgan
Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 736
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3-7341-6135-3              -> hier findet ihr das Buch! 🙂

„Der letzte Kampf steht bevor …

Das Reich Sarantium steht in Flammen, und die Zwillinge Shaan und Tallis sind die letzte Hoffnung der Bewohner. Aber Shaan ist mit dem gefallenen Azoth in einer geheimnisvollen Anderswelt gefangen und um sie zu befreien, muss Tallis es schaffen, den Vier Göttern einen mächtigen Ring zu entreißen. Nur gemeinsam können die Geschwister ihre Welt und die Menschen noch vor dem Untergang bewahren – doch dafür müssen sie das größte Opfer bringen … “ (Quelle: Random House)

Nach der großen Schlacht gegen Azoth, die komplett anders verlaufen ist als geplant, ist Shaan zusammen mit Azoth im Zwielicht gefangen, nachdem sie versuch hatte den Schöpferstein zu zerstören. Dort ist alles anders. Die Zeit verläuft nach ihrem eigenen Willen. Tag und Nacht folgen nicht unbedingt auf einander. Dennoch setzt Shaan alles daran das Zwielicht verlassen zu können, um zu ihrer Familie zurückzukehren und mitzuhelfen die Welt vor den Göttern zu retten.
Währenddessen versucht auch Tallis alles um Shaan zu retten. Aber das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Die Götter haben den Ring, der der Schlüssel zu ihrer Befreiung zu sein scheint. Außerdem sind die Drachen verschwunden, die Tallis eigentlich unbedingt braucht, um auch nur den Hauch einer Chance zu haben den Ring wiederzubekommen und so Shaan wiederzuholen.
Denn es braucht beide Zwillinge, um die Götter bezwingen bezwingen zu können und so die Welt und Menschheit zu retten.

„Du darfst nur wissen, was du wissen darfst […] Ohne sie bist du nur halb.“

Ich habe eeeeeewig gebraucht um dieses Buch zu lesen. Ich bin überhaupt nicht vorangekommen und um ehrlich zu sein, habe ich gegen Ende so einiges übersprungen. Warum? Weil dieses Buch viel zu viele Seiten hat auf denen so gut wie nicht passiert. Das Buch hat irgendwie viel zu wenig relevanten Inhalt für 700 Seiten. Zwar gibt es hier, wie auch vorher schon, viele Sichtweisen, die viele Blickwinkel auf die Geschichte werfen, aber diesmal empfand ich viele davon als unnötig oder als unnötig in die Länge gezogen.
Mir hat die Spannung gefehlt, mir hat die Dramatik gefehlt und irgendwie ging alles wieder zu einfach. Den letzten Punkt habe ich in Teil eins und zwei schon bemängelt, weil Handlungsstränge zu einfach zusammen laufen und dadurch alles zu gut klappt. Jemand ist gefangen, super gut bewacht, aber kann fliehen. Durch ein Zufall findet ein wichtiger Charakter, den Weg zu dem Ort an dem er sein muss und ist dann zufällig zur rechten Zeit da. Manchmal fehlt einfach ein bisschen die Schwierigkeit und das fand ich nicht so klasse.
Aber abgesehen davon bin ich mir der Art und Weise, wie die Reihe ihr Ende gefunden hat, dann doch zufrieden. Es ist nur schade, dass Teil drei mit den anderen beiden nicht mithalten konnte… Etwas weniger Seiten hätten dem Buch definitiv gut getan!

„Wenn die rechte Zeit gekommen ist, wird er alles andere abschütteln, wenn ihm nur ihre Liebe angeboten wird.“

Meiner Meinung nach machen die meisten Charaktere nicht mehr allzu große Entwicklungen durch, das ist aber für einen letzten Teil einer Reihe nicht sehr untypisch. Viel mehr haben einige mit inneren Konflikten zu kämpfen oder versuchen ihren Platz in der Gemeinschaft zu finden. So versucht Tallis sich nicht von seiner Kraft übermannen zu lassen und eventuell schlimme Sachen anzurichten oder Shaan versucht es mit sich zu vereinbaren, dass sie Azoth braucht und ihn unter allen Umständen am leben halten muss.
Alles in allem bin ich mit den Charakteren sehr zufrieden und es hat sich in diesem Teil auch noch der ein oder andere unerwartete Liebling herauskristallisiert.

Der Schreibstil.. Ja. Auch hier wieder nicht besonders kompliziert, sondern recht angenehm. Allerdings gibt es teilweise ellenlange Beschreibungen von irgendwelchen Dingen, Tatsachen oder Orte, die mich wirklich gestört haben und ich bin so oft abgeschweift. Das sind auch die Teile, die ich gegen Ende immer mehr übersprungen habe, weil es einfach überhand genommen hat!

„Das ist es, was dieser Ort einem antut, langsam, unermesslich langsam. Er sickert in deine Seele, […] und nimmt einem die Willenskraft und den Trotz.“

Ich hab ein sehr gespaltenes Verhältnis zu diesem Teil, was ich schade finde, da ich so mit einem schlechten Gefühl diese Reihe beende. Teil eins und Teil zwei habe ich gemocht, aber dieser Part konnte leider, leider einfach nicht mithalten.
Alles in allem würde ich aber dennoch behaupten, dass es eine sehr solide High Fanatsy Reihe ist!

Meine Bewertung: 2.5/5 Sternen

One Reply to “Review: Sarantium – Die Götter von Lara Morgan”

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