Werbung -> An dieser Stelle Danke an das Bloggerportal und Blanvalet für das zur Verfügung stellen dieses Rezensionsexemplars. Ich habe mich sehr gefreut, es hat meine Meinung aber in keiner Weise beeinflusst.


Titel: Sarantium – Die Verräter
Autor: Lara Morgan
Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 560
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3-7341-6134-6                    -> hier findet ihr das Buch! 🙂

Azoth hat den Stein und beginnt seine Armee aufzubauen. Dafür benutzt er was er kann und wen er kann. Was er dadurch verursacht ist ihm egal, solange er am Ende den Sieg davon tragen wird und Sarantium schließlich seins ist.
Seine Geschwister sind erwacht. Geweckt durch den Stein, geweckt durch Azoths Taten. Sie machen sich auf den Weg. Zunächst um sich zusammen zu schließen und dann um Azoth zu stürzen.
Währenddessen versuchen Shaan und Tallis damit klarzukommen, was geschehen ist und zu überlegen, wie sie weiter machen sollen. Sie wissen, dass Azoth kommen wird, aber sie wissen nicht, wie sie ihn aufhalten können. Azoth scheint unüberwindbar zu sein, vielleicht enthalten aber alte Schriftrollen des Propheten antworten. Als wäre die Situation mit Azoth nicht schon schwierig genug, kommen noch mehr dazu. Familiengeheimnisse werden gelüftet, Gefühle offenbart und geliebte Menschen müssen hintergangen werden. Die einzige Hoffnung ist, dass sich am Ende alles auszahlen wird.

„Noch vier Götter; wäre das etwas Gutes, selbst wenn sie ihn aufhalten?“

Die Geschichte setzt kurz nach den Geschehnissen aus Teil eins an. Shaan versucht ihre volle Gesundheit wiederzuerlangen, Tallis versucht sich einzuleben und Azoth baut seine Armee auf. Ich dachte, dass es nach dem Ende des ersten Buches auch im zweiten relativ spannend weitergehen würde. Aber dem war erst mal nicht so. Meiner Meinung nach hat sich etwa die erste Hälfte des Buches etwas gezogen, weil zu viele Nebengeschichten erzhält wurden und sich nicht genug auf die wichtige Storyline konzentriert wurde. Hier wurde eine Liebesgeschichte reingepresst, da ein Familiendrama gestartet. Einiges davon war unnötig und wirkte gezwungen. Das hat mich immer wieder aus dem Lesefluss gebracht.
Nach hinten hin nimmt das Buch aber endlich Fahrt auf. Vorallem ab dem Punkt, ab dem es um die Clans und den unmittelbar bevorstehenden Kampf mit Azoth und seiner Armee geht. Ab da war ich dann wieder gefesselt und das Buch hat mir Spaß gemacht.
Allerdings ist es hier, wie auch im ersten Buch, so, dass sich vieles zu einfach zuträgt. Wege kreuzen sich zu leicht, Meinungen werden geändert und all so etwas. Das macht die ganze Story an einigen Stellen leider einfach zu flach.

„Also, Sohn… […] Erzähle mir, wie du so viel von dir selbst verloren hast.“

Die Charaktere sind weitestgehend die selben, wie aus dem vorherigen Buch, daher musste man in der Beziehung nicht viel neues lernen.
Meiner Meinung nach passiert aber mit den bekannten Charakteren zu wenig. Sie entwickeln sich nicht wirklich. Shaan und Tallis versuchen beide ihre neuen Fähigkeiten zu verstehen und ihren Weg zu finden. Aber das war es auch fast, viel passiert da nicht. Wobei das bisschen Entwicklung, das stattfindet, bei Shaan ins positive geht und bei Tallis ins negative. Shann versucht mehr zu vertrauen und sich etwas mehr zu akzeptieren. Tallis verlässt sich zu sehr auf seine Macht und ist von seiner Stärke zu sehr überzeugt. Ich bin neugierig, wo es mit den beiden noch hingehen kann und hoffe auf etwas mehr Entwicklung im nächsten Teil.
Einige der wenigen neuen Charaktere sind die Vier. Die fand ich wirklich interessant, vor allem deswegen, weil man nicht super viel über sie erfährt. Man hat nun eine ungefähre Ahnung, wer wer ist und was sie können, aber zum großen Teil sind sie noch ein Rätsel. Da freue ich mich schon wirklich auf mehr!

„Es ist nur Macht, ich setze die Worte ein. Aber das bin ich nun: Azoths Verderben.“

Der Schreibstil der Autorin ist genau wie im ersten Teil. Einfach und simple. Auch wenn ich finde, dass die Beschreibungen und Umschreibungen hier noch etwas ausschweifender sind, was mich manchmal dann doch abschweifen ließ. Aber dennoch habe ich sonst nichts groß einzuwenden.

„Sein Verderben, seine Geliebte. Die beiden mit einem Gesicht, die aus dem Sand geboren sind.“

Schließlich hat mit das Buch ganz gut gefallen, auch wenn es definitiv Schwächen hat und mir im Ganzen etwas weniger gefallen hat als Teil eins. Aber das Ende war sehr spannend und vielversprechend, sodass ich viel Hoffnung für den nächsten Teil der Reihe habe.
Bis jetzt ist die Reihe eine gute Fantasyreihe mit ein paar Schwachpunkten, die aber dennoch Spaß macht!

Meine Bewertung: 2.5/5 Sternen

One Reply to “Review: Sarantium – Die Verräter von Lara Morgan”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Nur ein kleines Häkchen setzen!

*

Geht klar!