Werbung -> An dieser Stelle Danke an das Bloggerportal und Blanvalet für das zur Verfügung stellen dieses Buch. Ich habe mich sehr darüber gefreut, es hat meine Meinung aber in keiner Weise beeinflusst.


Titel: Sarantium – Die Zwillinge (vorher unter „Der Herr der Drachen“ erschienen)
Autor: Lara Morgan
Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 512
ISBN: 978-3-7341-6133-9                                 -> hier findet ihr das Buch 🙂

Shaan will nichts mehr als eine Drachenreiterin zu werden. Sie arbeitet hart und gibt alles für ihren Traum. Allerdings wird sie jede Nacht von fürchterlichen Träumen heimgesucht, in denen ihre Stadt brennt, Drachen wüten und Menschen sterben. Ihre Träumen werden immer schlimmer. Und sie hört eine Stimme, die in einer uralten, vergessenen Sprache zu ihr spricht.
An einem anderen Ort in der Welt kämpft Tallis seinen ganz eigenen Kampf. Er ist Mitglied in einem der Stämme der Wüstenlande. Jedoch wird er von den meisten nur widerwillig akzeptiert, da seine Mutter nicht den Stämmen angehört. Hinzu kommt, dass er eine besondere Gabe hat, die er nach dem Glauben des Stammes gar nicht besitzen dürfte. Als er schließlich, während eines Angriffs von Drachen auf eine Jagdgruppe, Worte in einer uralten Sprache spricht und die Angreifer vertreibt, spitzt sich die Lage zu.
Alles was passiert, scheint zunächst willkürlich zu passieren. Aber es gibt einem Zusammenhang. Denn der Herr der Drachen, Azoth, ist erwacht und will zurück, was ihm gehört. Er wird sich durch nichts aufhalten lassen…

„Und du weißt genau, dass die Geschichtsschreibung besagt, eines der ersten Anzeichen Seiner Rückkehr würde ein verändertes Verhalten der Drachen sein.“

Immer wenn ein Buch nur im entferntesten mit Drachen zu tun hat, bin ich prinzipiell schon mal begeistert. Deswegen wollte ich das Buch auch unbedingt haben.
Was kann ich denn nun zur Geschichte sagen? Von Anfang an mochte ich das Konzept und die Welt, die erschaffen wurde. Es gibt Drachen und Drachenreiter. Es gibt Götter, die mehr oder wenig mächtig sind und die Menschen beeinflussen. Es gibt Seher, die im Zwielicht von Leben und Traum wandeln können. Alles ist Fantasy im besten Sinne.
Die Geschichte entwickelt sich in einem guten Tempo. Man wird sofort ins Geschehen geworfen und dann geht alles rasant weiter. Am Anfang begleitet zunächst Shaan ein bisschen, dann Tallis. Man ist in die Leben von beiden involviert, was viele verschiedene Blickwinkel auf die Geschichte wirft. Dazu kommt, dass ab und an noch eine andere Sichtweise eingebracht wird. Man hat einen guten Rundumblick über die Geschichte. Hier und da passiert dann sogar noch ein Plot Twist, den ich nicht habe kommen sehen.
Allerings ist es, obwohl ich die Story mag, keine Geschichte, die mich völlig umgehauen hat. Drachen kennt man, Drachenreiter kennt man, böse Götter kennt man. Alles ist gut umgesetzt, aber nichts was einen komplett vom Hocker reißt.
Und ein zweites kleines Manko ist, dass ab und zu Dinge recht einfach passieren. Wege von Person kreuzen sich öfter zu leicht oder ähnliches. Das ist etwas, dass mich immer ein bisschen stört.

„Es ist eine uralte Sprache. Die Sprache der Drachen, die nur noch wenige beherrschen.“

Shaan ist eine junge Frau mit einem Traum. Sie will unbedingt zu den Drachenreitern gehören. Ohne Familie lebt sie in einem Wirtshaus, arbeitet dort und arbeitet zusätzlich in der Drachenanlange. Sie fiebert dem Tag entgegen, an dem sie sich als Reiter bewerben kann. Shaan ist ehrlich, loyal und stark, wenn auch etwas waghalsig und naiv. Mir persönlich hat sie sehr gefallen und es war schön zusehen, wie sie an ihren Aufgaben wächst und diese bewältigt.
Tallis ist ein Clansmann der Wüstenstämme. Er jagt, sorgt mit für seine Familie und macht alles, was so ansteht. Allerdings hat er diese Gabe, die ihm Angst macht. Er hat so ein Gefühl in sich, dass dort nicht sein sollte. Er ist ein sehr fürsorgender Charakter, der alles für die Menschen macht, die er liebt. Das ist sein ausgeprägtester Charakterzug und der, der ihn am liebenswürdigsten macht.
Neben den beiden Protagonisten gibt es auch noch wirklich gute Nebencharaktere, wie zum Beispiel Tallis Erdbruder Jared oder Shaans Freundin Tuon. Alles in allem, eine bunte Mischung an Charakteren.

„Der Gefallene kehrte zurück, und es gab nichts mehr, was sie tun konnten, außer abzuwarten.“

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehmem und leicht. Es gibt keine ausgefallenen Schnörkelein oder komplizierte Sätze, über die man stolpern könnte. Man ist richtig schnell in einem Lesefluss und dann fliegen die Seiten nur so dahin. Dadurch fühlt sich das Buch, obwohl es über 500 Seiten hat, nicht so lang an.

„Du bist das Gleichgewicht. Die Frau wird geliebt. Der Mann wird sein Verderben sein.“

Am Ende lässt sich sagen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat, auch wenn es jetzt nicht umwerfend war. Die Geschichte ist spannend, die Charaktere sind sympathisch und man hat Spaß beim lesen Ein gelungenes Fantasybuch und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil der Trilogie!

Meine Bewertung: 3.5/5 Sterne

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