Titel: The Assassin’s Blade
Autor: Sarah J. Maas
Verlag: Bloomsbury Childrens
Seitenzahl: 430

„Celaena Sardothien is Adarlan’s most feared assassin. As part of the Assassin’s Guild, her allegiance is to her master, Arobynn Hamel, yet Celaena listens to no one and trusts only her fellow killer-for-hire, Sam. In these action-packed novellas – together in one edition for the first time – Celaena embarks on five daring missions. They take her from remote islands to hostile deserts, where she fights to liberate slaves and seeks to avenge the tyrannous. But she is acting against Arobynn’s orders and could suffer an unimaginable punishment for such treachery. Will Celaena ever be truly free? Explore the dark underworld of this kick-ass heroine to find out.“ (Quelle: Goodreads)

Da es sich bei dem Buch um eine Sammlung von 5 verschiedenen Novellas handelt, belasse ich es mal bei dem Klappentext des Buches. Zum einen will ich nicht zu viel veraten, zum anderen finde ich es auch recht schwer den Inhalt vernünftig auf den Punkt zu brigen.

Da ich ein riesiger Sarah J. Maas Fan bin und alle ihre Bücher restlos verschlungen habe und liebe, brauche ich wohl nicht mehr zu sagen. Ich liebe die Welten, die sie erschaffen hat, die Charaktere, die Stories. Selten konnte mich ein Autor bzw. eine Autorin so unfassbar mit ihren Büchern fesseln!
Deswegen stand es außer Frage, dass ich, früher oder später, auch dieses Buch lesen werde, obwohl ich meist nicht so begeistert von solche Side Stories bin. Sie interessieren mich im Normalfall einfach nicht und deswegen lese ich sie auch eigentlich nicht. Aber hier wollte ich mal eine Ausnahme machen. Vor allem auch im Hinblick zu „Tower of Dawn“ von Sarah J. Maas. Einer der Charaktere aus „The Assassin’s Blade“ kommt wohl auch in dem anderen Buch vor. Und auch wenn es natürlich kein muss ist die Novellas vorher zu lesen, ist es doch ein schönes extra. Also haben Sunny und ich beschlossen zunächst gemeinsam dieses Buch hier zu lesen, bevor wir „Tower of Dawn“ in Angriff nehmen.

Zunächst zu den Geschichten. Insgesamt sind es fünf Stück und sie könnten verschiedener nicht sein. Jede der Geschichten handelt von einem eigenen Ereignis in Celaena Sardothien’s Leben, aber wenn man sie so hintereinander weg liest merkt man, dass sie auf gewisse Weise schon zusammengehören. In einer Geschichte legt sie sich mit den Piraten Lord an und direkt in der nächsten hilft sie einem fast wehrlosen Mädchen ihren Traum zu erfüllen.
Ich fand die Reise durch Caleana’s Vergangenheit unglaublich spannend und war ergriffen mit zu erleben, wie sich die Beziehung zwischen ihr und Sam Cortland verändert und entwickelt. Sarah J. Maas hat es mal wieder geschafft mich emotional unfassbar einzuspannen. Ich musste einfach scheinbar willkürlich zwischendurch weinen, lachen oder wütend werden. Einfach nur deshalb, weil ich hier eine Parallele zu den anderen Büchern gesehen habe oder weil ich dort einen Satz wieder erkannt habe. Ich bin immer wieder fasziniert, wie diese Frau mich mit ihren Büchern emotional zerstören kann.
Besonders schön fand ich, dass ich mich wieder so „zu hause“ gefühlt habe, als ich das Buch gelesen habe. Es ist nun mitterlweile anderthalb Jahre her, dass ich „Empire of Storms“ gelesen habe und mir hat dieses Universum so sehr gefehlt. Caleana und ihre Welt sind so ein großer Teil von mir geworden, dass ein richtiges Loch entstanden war. Daher war es schön zu merkne, dass ich nach einer halben Seite wieder völlig dabei und es war, als hätte ich nie aufgehört ihre Bücher zu lesen.

Die Geschichten werfen alle ein völlig neues Licht auf die Protagonistin der „Throne of Glass“ Reihe. Als Leser wird einem klar, warum sie so geworden ist, wie sie ist. Welche Ereignisse sie zu der Person gemacht haben, die man aus den anderen Büchern kennt. Man hat in diesen Geschichten mit ihr gelitten, sich mit ihr gefreut, hat mir ihr gehasst. Sie ist so ein emotionaler, tiefgründiger, vielschichter Charakter, dass man gar nicht anders kann, als sich total von ihr einnehmen zu lassen.
Ich habe mich auch in besonderem Maße darüber gefreut endlich mehr über Sam zu erfahren. In den anderen Büchern wird er immer wieder erwähnt und man weiß, was er für einen unglaublich großen Einfluss auf Caleana’s Leben hatte. Ich war wirklich gespannt auf ihn. Am Ende sah es so aus, dass Sam mich sofort von sich überzeugen konnte. Ich mochte seine Art wirklich gerne und es war schön zu sehen, wie er den Gegenpart zu Celaena darstellt.
Die Art und Weise, wie sich die Beziehung zwischen den beiden so rapide verändert hat, fand ich gut gemacht. Im Gegensatz zu vielen andern Büchern, lässt sich hier eine wirkliche Entwicklung nachvollziehen und man begreift, warum es jetzt so passiert. Sehr schön zu lesen!

Zum Schreibstil der lieben SJM brauche ich vermutlich nicht allzu viel zu sagen. Er liegt mir einfach total. Ich mag ihre Art Dinge, Personen und Orte zu beschreiben. Sie macht es auf die kühle Art einer Assasine, aber mit diesem weiblichen Touch den Celaena in einer sehr ausgeprägten Art und Weise hat. Das Dunkle mit dem Bunten zu vermischen kann die Autorin.

Was soll ich da noch großartig am Ende sagen? Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen, obwohl es „nur“ Novellas waren. Ich war gefesselt von den Geschichten und insbesondere von Sam und Celaena. Ich denke, dass dieses Buch defintiv ein Muss für jeden ToG – Fan ist, welches die Welt noch kompletter macht!

Meine Bewertung: 5/5 Sterne

0 Replies to “Review: The Assassin’s Blade von Sarah J. Maas”

  1. Ich habe diese Geschichten sehr sehr sehr geliebt!!! SEHR <3
    Es hat wirklich spaß gemacht, noch mehr über Aelin zu erfahren und die angedeuteten Verläufe nochmal in voller Länge lesen zu können.
    Ich habe Rotz und Wasser geheult….wirklich <3
    Man wusste ja schon irgendwie im groben was passiert, aber es dann nochmal zu lesen, war wieder was ganz anderes….

    Drück dich <3

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