Da es sich um den finalen Band der „Heroes of Olympus“ Reihe handelt, enthält diese Rezension sehr wahrscheinlich Spoiler zu den vorherigen Teilen!


Titel: The Blood of Olympus
Autor: Rick Riordan
Verlag: Puffin Books
Seitenzahl: 500

Nico had warned them. Going through the House of Hades would stir the demigods‘ worst memories. Their ghosts would become restless. Nico may actually become a ghost if he has to shadow-travel with Reyna and Coach Hedge one more time. But that might be better than the alternative: allowing someone else to die, as Hades foretold.

Jason’s ghost is his mother, who abandoned him when he was little. He may not know how he is going to prove himself as a leader, but he does know that he will not break promises like she did. He will complete his line of the prophecy: To storm or fire the world must fall.

Reyna fears the ghosts of her ancestors, who radiate anger. But she can’t allow them to distract her from getting the Athena Parthenos to Camp Half-Blood before war breaks out between the Romans and Greeks. Will she have enough strength to succeed, especially with a deadly hunter on her trail?

Leo fears that his plan won’t work, that his friends might interfere. But there is no other way. All of them know that one of the Seven has to die in order to defeat Gaea, the Earth Mother.

Piper must learn to five herself over to fear. Only then will she be able to do her part at the end: utter a single word.“ (Quelle: Goodreads)

Alles steuert auf das Ende zu. Gaia ist kurz davor zu erwachen, aber das wollen die Helden natürlich unter allen Umständen verhindern. Jason, Frank, Hazel, Piper, Annabeth, Percy and Leo machen sich auf den Weg nach Athen, denn da soll Gaia erweckt werden. Aber wie das immer so ist, stellen sich ihnen noch andere Dinge in den Weg. Denn einer von ihnen soll am Ende sterben und das wollen sie nicht akzeptieren und machen sich daran, eine Lösung zu finden. Und dann sind da natürlich auch immer noch die ständigen Mosterangriffe und gespaltene Götter, um die sich gekümmmert werden muss.
Unterdessen sind Nico, Reyna und Coach Hedge auf dem Weg zum Camp Half-Blood um die Statue der Athene dort abzuliefern und den Krieg zwischen den beiden Camps zu vereilten. Aber das gestaltet sich schwierig und der Weg zerrt an Nicos Kräften. Auch jagen sie Geister der Vergangenheit und noch tödlichere Dinge.
Alles scheint relativ unmöglich, aber davon werden sich die Halbgötter nicht unterkriegen lassen.

„You can’t choose your parentage. But you can choose your legacy.“

Dieses verdammte Buch war von Anfang bis Ende wieder spannend. Immer ist irgendwas passiert. Sei es ein Monsterangriff oder ähnliches. Ich war die ganze Zeit angespannt, weil ich Angst hatte, dass etwas schreckliches passieren könnte. Ich bin durch dieses Buch durchgeflogen und konnte es am Ende einfach nicht mehr als der Hand legen.
Ich will zur eigentlichen Geschichte gar nicht so viel sagen, aber war klar ist, ist, dass es jetzt um den „Endkampf“ gegen Gaia geht und darum den Krieg zwischen den Camps zu verhindern. Und es endet zum einen anders als ich dachte und zum anderen genau wie ich erwartet habe. Aber das Buch an sich ist rundum gelungen!
Obwohl dieses Buch mittlerweile der fünfte Teil der Reihe ist und es auch schon fünf „Percy Jackson“ Bücher gab, werden in diesem Teil trotzdem wieder völlig neue Aspekte der griechischen und römischen Mythologie aufgezeigt. Neue Götter, neue Monster, neue Erfindungen. Und wie immer ist es auch so geschrieben, dass man alles versteht, auch wenn man eventuell nicht so viel Ahnung von den Mythologien hat. Wieder toll gemacht!

„No one can hate you with more intensity than someone who used to love you.“

Dann zu den Charakteren. Hier verfolgen wir hauptsächlich Jason, Piper, Reyna, Nico und Leo.
Gerade Reyna und Nico konnten mich in diesem Buch voll überzeugen. Man erfährt viel über ihre Vergangenheit und ihr Gedanken. Sie öffnen sich beide und es war toll mehr über sie zu erfahren. Beide sind eigentlich sehr verletzlich und einsam. Hier passt ziemlich die „Harte Schale, weicher Kern“ Redewendung. Und ich fand es toll zu sehen, wie sich eine enge Freundschaft entwickelt!
Aber auch die anderen machen noch ihre persönlichen Entwicklungen durch. Jason akzeptiert, wer er ist. Piper findet ihren Platz. Leo trifft schwere Entscheidungen.  Natürlich kommen die verbleibenden Vier auch nicht zu kurz. Annabeth, Percy, Frank und Hazel haben ihren Platz in der Geschichte und alle spielen ihre wichtigen Rollen und wachsen an den Aufgaben.
Es war toll alle noch mal auf ihren Abenteuern begleiten zu können!

„Hey, I’m a Poseidon kid,” he said. “I can’t drown. And neither can my pancakes.“

Den Schreibstil von Rick Riordan habe ich jetzt in jeder Rezi durchleuchtet und auch hier war es nicht anders. Toller Schreibstil, mit viel Witz. Das Buch lässt sich schnell und einfach lesen. Es macht einfach nur Spaß!

„The Blood of Olympus“ ist ein fantastischer Abschluss einer tollen Reihe. Es war eine tolle Reise, die nun mit einem lachenden und einem weinenden Auge endet! Aber es war ganz sicher nicht mein letztes Riordan Buch 🙂

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

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