Werbung -> An dieser Stelle Danke an den Drachenmond Verlag für das zur Verfügung stellen dieses Rezensionsexemplares. Ich habe mich sehr gefreut, es hat meine Meinung aber in keiner Weise beeinflusst!


Titel: The Burning Sky
Autor: Sherry Thomas
Verlag: Drachenmond
Seitenzahl: 376
Preis: 14,90€
ISBN: 978-3-95991-201-3              -> hier findet ihr das Buch! 🙂

„Alles begann mit einem ruinierten Elixier und einem Blitzschlag.
Iolanthe Seabourne ist die größte Elementarmagierin ihrer Generation – so jedenfalls wurde es ihr gesagt. Als solche ist es ihre Pflicht und Bestimmung, den Bane, den mächtigsten Tyrannen und Magier, den die Welt je gesehen hat, zu besiegen und damit das Reich vor dem Untergang zu bewahren. Diese Aufgabe käme selbst für den erfahrensten Magier einem Selbstmord gleich … ganz zu schweigen von einer widerwilligen Sechzehnjährigen ohne Ausbildung. Geleitet von den Visionen seiner Mutter und dem Wunsch nach Rache, schwört sich Prinz Titus, Iolanthe zu beschützen und auf den Kampf gegen den Bane vorzubereiten.
Doch er begeht einen furchtbaren Fehler: Er verliebt sich in das Mädchen, das lediglich ein Mittel zum Zweck hätte sein sollen.
Während die Schergen des Tyrannen immer näher rücken, muss Titus sich entscheiden.
Für seine Mission oder Iolanthes Leben …“ (Quelle: Drachenmond Verlag)

Zum Inhalt an sich möchte ich eigentlich gar nicht mehr wirklich etwas sagen, da der Klappentext schon sehr viel verrät und man möchte ja, dass noch einiges zu entdecken und enträtseln bleibt beim Lesen!

Allerdings kann ich zu der Geschichte an sich ein paar Dinge sagen. Was direkt zu Beginn auffällt ist, dass sehr viel passiert. Alles geht Schlag auf Schlag. Gleich am Anfang möchte Iolanthe ihr Elixier retten und beschwört einen Blitz herauf. Etwas, das eigentlich nicht funktionieren dürfte. Und quasi genau ab diesem Zeitpunkt ist sie mit Hilfe von Prinz Titus auf der Flucht. Konstant hat man das Gefühl, dass Iolanthe gleich geschnappt wird, dass etwas schief gehen muss, dass das nicht alles einfach lauen wird. Das macht die Geschichte meiner Meinung nach sehr spannend. Es gibt auch noch weitere Aspekte, die die Geschichte an sich spannend oder interessant machen, aber auf die will ich nicht genauer eingehen!
Zudem ist da diese komplexe, faszinierende Welt. Die Welt in der Iolanthe und Titus leben, existiert neben „unserer“ Welt. Es ist aber schwer zwischen den Welten zu wechseln, da fast alle Portale geschlossen sind. In der Magierwelt gibt es unterschiedliche Arten von Magie und Iolanthes Magie, die Elementarmagie, ist mehr und mehr am aussterben. Man erfährt einiges darüber und auch über andere magische Dinge. Es gibt Zauberstäbe, Magie wird oft mit der lateinischen Sprache gekoppelt und die meisten Magier können Springen (quasi so etwas wie teleportieren). Dann gibt es aber auch noch die fantastischsten Wesen. Und, und, und… Ich könnte jetzt seitenweise ausschweifen, was es für tolle Dinge oder Fähigkeiten in dieser Welt gibt.
Allerdings gibt es auch den ein oder anderen negativen Aspekt. So gibt es z.B. durch das Springen oftmals sehr abrupte Ortswechsel, die für den Leser ab und zu nicht nachvollziehbar sind. Manchmal habe ich erst nach einigen Zeilen oder Absätzen verstanden, wo die Geschichte dann auf einmal spielt. Und des weiteren gibt es sehr viele Perspektivenwechseln zwischen Titus und Iolanthe. Das war oftmals noch verwirrender als die Ortswechsel und manchmal habe ich einige Zeilen oder sogar Absätze gebraucht um zu verstehen, dass ich gerade eine andere Sicht habe

„Ich will kein Teil irgendeiner Revolution sein. Ich will nur Leben.“

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Sowohl Iolanthe, als auch Titus, sind für mich gut gelungen.
Iolanthe ist ein sehr willensstarkes, selbstbewusstes Mädchen, dass sich so leicht nichts vormachen lässt. Zudem ist sie sehr intelligent und trickreich. Das hat mir gut gefallen. Oft sind Protagonistinnen erst mal unsicher und zurückhaltend. Iolanthe war da eine willkommene Abwechslung. Es gab auch den ein oder anderen Moment, an dem ich nur den Kopfschütteln konnte, oder an denen ihr junges Alter hervor kam, aber solche Moment hat man eigentlich immer mal. Alles in allem finde ich Iolanthe aber einen gelungenen Charakter.
Titus stellt sich selbst gerne als den klassischen verzogenen Prinzling dar. Er verstellt sich vor anderen, damit diese bloß nicht herausfinden, wie er wirklich ist. Nur bei Iolanthe lässt er nach und nach seine Fassade fallen. Ich finde, dass er sehr vielschichtig ist. Er ist durchsetzungstark und bereit das zu tun, was getan werden muss. Auch wenn er damit andere verletzt oder ihnen vor den Kopf stößt. Das bekommt auch Iolanthe zu spüren. Aber meiner Meinung nach ist er prinzipiell nur ein Junge, der gebraucht werden will und jemanden finden möchte, dem er etwas bedeutet.
Es gibt da aber so die ein oder andere Situation zwischen den beiden, die mir irgendwie schleierhaft waren. Ich kann hier jetzt nicht genauer darauf eingehen, da ich nicht spoilern will, aber manchmal habe ich Sachen einfach für Quatsch gehalten.

„Es werden nur du und ich gegen den Rest der Welt sein […] Du und ich.“

Den Schreibstil finde ich gut. Er ist der Geschichte angemessen und unterstreicht oftmals die magischen Begebenheiten.
Allerdings gab es immer mal wieder einen Verweis auf zusätzliche Information am Ende des Buches. Es hat mich irgendwie sehr genervt, dass ich jedes mal komplett ans Ende des Buches blättern musste, wenn ich diese Lesen wollte. Deswegen habe ich auch ab einem Punkt einfach aufgehört diese zu lesen. Das ist eigentlich schade. Meiner Meinung nach wäre es besser gewesen, diese als Fußnoten einzubauen oder schlicht und einfach ganz weg zu lassen, wenn sie nicht unbedingt dienlich für die Geschichte sind.

Mir hat das Buch im Großen und Ganzen zugesagt, auch wenn es ein paar Dinge gibt, die nicht ganz so gelungen sind. Ich hatte meinen Spaß beim Lesen und die Geschichte und die Charakteren waren gut. Es war ein magisches Abenteuer, dass in weiten Teilen sehr meinem Geschmack entsprochen hat!

Meine Bewertung: 3.5/5Sterne

Hinweis: Am 25.5 erscheint der zweite Teil „The Perilous Sea“ ebenfalls beim Drachenmond Verlag!

2 Replies to “Review: The Burning Sky – Der Flammende Himmel von Sherry Thomas”

  1. Huhu liebes 🙂

    Wie ich dir ja schon ausführlich berichtet habe, hat sich mein Herz so gar nicht für diese Geschichte erwärmt.
    Es hat für mich einfach Zuviel gefehlt.
    Zwar war es ziemlich frustrierend die Geschichte abzubrechen, aber ich habe mich einfach nur noch geärgert…….

    Liebe Grüße <3

    1. Hallo du 🙂

      Ja ärgerlich, dass dich das Buch so gar nicht packen konnte! Aber leider kommt dass immer mal wieder vor ://

      Liebste Grüße <3

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