Titel: The Last Namsara
Autor: Kristen Ciccarelli
Verlag: HarperTeen
Seitenzahl: 432

„In the beginning, there was the Namsara: the child of sky and spirit, who carried love and laughter wherever he went. But where there is light, there must be darkness—and so there was also the Iskari. The child of blood and moonlight. The destroyer. The death-bringer.

These are the legends that Asha, daughter of the king of Firgaard, has grown up learning in hushed whispers, drawn to the forbidden figures of the past. But it isn’t until she becomes the fiercest, most feared dragon slayer in the land that she takes on the role of the next Iskari—a lonely destiny that leaves her feeling more like a weapon than a girl.

Asha conquers each dragon and brings its head to the king, but no kill can free her from the shackles that await at home: her betrothal to the cruel commandant, a man who holds the truth about her nature in his palm. When she’s offered the chance to gain her freedom in exchange for the life of the most powerful dragon in Firgaard, she finds that there may be more truth to the ancient stories than she ever could have expected. With the help of a secret friend—a slave boy from her betrothed’s household—Asha must shed the layers of her Iskari bondage and open her heart to love, light, and a truth that has been kept from her.“ (Quelle: Goodreads)

Seit ich herausgefunden habe, dass es dieses Buch geben wird, wollte ich es unbedingt haben und als das Buch dann in der November Fairyloot war, war ich natürlich super glücklich! Eigentlich wollte ich das Buch sofort lesen, aber als Hannah und ich dann überlegt hatten, das Buch als Buddy Read zu lesen, habe ich gerne noch ein paar Wochen gewartet. Und lasst mich eins schon mal vorwegnehmen: das Warten hat sich gelohnt!

„When darkness falls, little sister, the Old One lights a flame.“

Die Geschichte ist einfach nur toll. Ich liebe Drachen sowieso und jedes mal begeistert, wenn sie in einem Buch vorkommen. In diesem Buch sind die Drachen erst mal „die Bösen“ und gehören ausgerottet. Obwohl man Drachen mittlerweile zur genüge kennt, hat die Autorin es geschafft. Einige Besonderheiten einzubauen, was das ganze dann interessant macht. So weden, zum Beispiel, Drachen von uralten Geschichten angelockt, welche sie zudem auch noch stärken. Das hat mir gut gefallen.
Des weiteren ist das Buch auch recht düster. Es geht um das Töten, um Sklaverei, um Unterdrückung, um Misshandlungen. Es ist eine nette Abwechslung zu den meisten anderen Bücher, die oft eine eher positivere Stimmung haben. Auch ist die Protagonistin Asha nicht die strahlende, junge Heldin, wie man sie sonst hat. Das ganze schafft eine tolle, dunkle Stimmung. Leider gab es gegen Ende ein paar Dinge, die für mich irgendwie unlogisch waren und völlig zufällig wirkten. Das hat mich dann etwas gestört.
Eine Sache, die ich besonders gut fand, waren die Zwischenkapitel. Es gibt „normale“, durchnummerierte Kapitel und dann gibt es kurze, grau unterlegte Kapitel dazwischen. Diese erzählen Geschichten innerhalb der Geschichte. Zum einen können so Dinge erzählt werden, die sonst nicht in die Geschichte gepasst hätte und zum anderen verleihen sie, meiner Meinung nach, noch mehr Tiefe. Einige meiner Lieblingsstellen im Buch sind genau diese Zwischenkapitel.

“Iskari let others define her because she thought she didn’t have a choice. Because she thought she was alone and unloved.”

Asha, ich finde Asha klasse! Gerade deshalb, weil sie nicht die „typische“ Heldin ist. Die ist eine gute Kämpferin, die schon viele, viele Drachen getötet hat. Sie hat deutlich sichtbare Narben. Sie hält sich selbst für „corrupt“ und nicht liebenswert. Asha ist defintiv der Charakter mit der meisten Tiefe in diesem Buch! Sie macht eine große Wandlung durch und entwickelt sich weiter. Sie beginnt zu erkennen, was und wie sie wirklich ist und erkennt langsam, dass sie auch etwas wert ist. Asha beim wachsen zu zusehen, hat wirklich Spaß gemacht.
Aber leider war Asha so ziemlicher der einzige Charakter, zu dem ich wirklich eine Bindung aufbauen konnte. Die anderen waren auch gut und besonders, aber sie haben mich irgendwie nicht so gepackt. Keiner ist mir da nachhaltig im Gedächtnis geblieben. Es war ja aber bis jetzt nur das erste Buch der Reihe, also vielleicht wird sich das noch ändern.

„The son of a dragon queen dared to love a slave, and it did not end well for anyone.“

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Ich war unglaublich schnell in einem Lesefluss drin und konnte dann gar nicht mehr aufhören (lag natürlich nicht nur am Schreibstil, sondern auch an der Story). Es war nichts verschnörkelt, verniedlicht oder so etwas, alles wurde so beschreiben, dass es zur düsteren Stimmung passte und hat so die Atmosphäre des Buches noch mal unterstrichen.

Mein Fazit zu dem Buch fällt überwiegend gut aus, auch wenn es leider ein paar kleine Minuspunkte gibt. Zum einen ist es eine tolle Geschichte, mit toller Grundidee und Spannung, zum anderen nimmt die Qualität hinten heraus aber leider ab. Zum einen ist die Protagonist, meiner Meinung nach, klasse, zum anderen mangelt es etwas an anderen tollen Charakteren. Aber im Großen und Ganzen ist es ein wirklich tolles Buch, dass ich jedem Drachenfan nur empfehlen kann!

Meine Bewertung: 4/5 Sterne

0 Replies to “Review: The Last Namsara von Kristen Ciccarelli”

  1. Freut mich das es dir gefallen hat! ☺ Für mich war es ja einer meiner Jahreshighlights, weil ich ja ein totaler Drachenfan bin und da kann ich mich immer super in solche Bücher hineinversetzen ♥

    Liebste Grüßeeee ♥

  2. Freut mich das es dir gefallen hat! ☺ Für mich war es ja einer meiner Jahreshighlights, weil ich ja ein totaler Drachenfan bin und da kann ich mich immer super in solche Bücher hineinversetzen ♥

    Liebste Grüßeeee ♥

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