Die Rezension könnte Spoiler zum ersten Teil der „Heroes of Olympus“ Reihe enthalten, obwohl ich natürlich versuche, diese so gut wie möglich zu vermeiden!


Titel: The Son of Neptune
Autor: Rick Riordan
Verlag: Puffin Books
Seitenzahl: 511

Percy is confused. When he awoke from his long sleep, he didn’t know much more than his name. His brain fuzz is lingering, even after the wolf Lupa told him he is a demigod and trained him to fight with the pen/sword in his pocket. Somehow Percy manages to make it to a camp for half-bloods, despite the fact that he has to keep killing monsters along the way. But the camp doesn’t ring any bells with him. The only thing he can recall from his past is another name: Annabeth.

Hazel is supposed to be dead. When she lived before, she didn’t do a very good job of it. Sure, she was an obedient daughter, even when her mother was possessed by greed. But that was the problem—when the Voice took over her mother and commanded Hazel to use her „gift“ for an evil purpose, Hazel couldn’t say no. Now because of her mistake, the future of the world is at risk. Hazel wishes she could ride away from it all on the stallion that appears in her dreams.

Frank is a klutz. His grandmother says he is descended from heroes and can be anything he wants to be, but he doesn’t see it. He doesn’t even know who his father is. He keeps hoping Apollo will claim him, because the only thing he is good at is archery—although not good enough to win camp war games. His bulky physique makes him feel like an ox, especially in front of Hazel, his closest friend at camp. He trusts her completely—enough to share the secret he holds close to his heart.“ (Quelle: Goodreads)

Der zweite Teil der Reihe erzählt die „andere“ Seite der Geschichte aus dem ersten Teil. Wo man im ersten Teil im Camp Half-Blood bei den griechischen Abkömmlingen der Götter war, ist man in diesem Buch im Camp Jupiter und lernt die römische Seite kennen.
Die Geschichte beginnt mit Percy Jacksons Reise zum Camp Jupiter, auf welcher er die ganze Zeit von Monstern gejagt wird, die immer und immer wieder kommen ganz egal wie oft er sie tötet. Schließlich schafft er es aber dorthin und mit einer Göttin huckepack auf seinem Rücken, erkämpft Percy sich zusammen mit Hazel und Frank seinen Weg ins Camp. Dort wird er etwas missmutig akzeptiert und direkt in die „Loser Kohorte“, die Kohorte 5, gesteckt. Percy findet sich damit ab, wo er gelandet ist, bis dann doch alles anders kommt. Ein Gott erscheint im Camp und spricht eine Prophezeiung aus. Und schneller als Percy gucken kann ist er zusammen mit Frank und Hazel auf dem Weg um den Tod zu befreien, der gefangen genommen wurde.

“Life is only precious because it ends, kid.”

Die Geschichte ist so, wie es für Riordan typisch ist. Man hält sich nicht lange mit Geplänkel auf, sondern wird direkt in die Story hineingeworfen Alles wichtige bekommt man bei Zeiten schon erklärt. Ich persönlich mag das sehr. So ist es von Beginn an spannend und man will immer und immer mehr wissen.
Dies Mal geht es, anders als in allen bisherigen Bücher, nicht hauptsächlich um die griechische Mythologie, sondern viel mehr um die römische. Camp Jupiter basiert auf dem römischen Glauben und dort leben die Abkömmlinge der römischen Versionen der Götter. Alles ist dort viel strenger und disziplinierter, da die römischen Göttern es ebenfalls sind. Es war sehr interessant genau zu erfahren, wo die Unterschiede der beiden Mythologien liegen. Das wurde im ersten Band der Reihe schon angedeutet, aber hier weiter ausgeführt. Besonders interessant fand ich es zu sehen, welchen Stand ein Gott im römischen Camp hat im Vergleich zum griechischen. Mir war nicht bewusst, dass beide Kulturen teilweise sehr unterschiedliche Ansichten zu einigen der Götter hatten. Allerdings habe ich einen kleinen Kritikpunkt. Die griechischen Mythologie ist von Riordan sehr ausführlich und verständlich erklärt worden, das hat mir bei der römischen manchmal ein kleines bisschen gefehlt. So werden Götternamen einfach in den Raum geworfen, ohne zu erklären, wer dieser Gott eigentlich ist. Nach ein paar Seiten hat man sich reingewuselt, aber ein bisschen mehr Erklärung hier oder da wäre toll gewesen.
Sonst hat mir die Geschichte aber wieder wirklich viel Spaß gemacht. Man wurde immer wieder überrascht und hat sehr viel erfahren. Zudem war dieses Buch richtig spannend und vor allem die letzten Seiten haben mich auf der Stuhlkante sitzen lassen!

„‚They’re Lares. House gods.‘
‚House gods,‘ Percy said. ‚Like…smaller than real gods, but larger than apartment gods?'“ 

Dieses Buch dreht sich nicht um Jason, Piper und Leo, sondern um Percy, Hazel und Frank.
Und oh, meine Lieben! Wie froh ich war meinen Percy wieder zu haben. Ich bin einfacher nur ein riesiger Percyfan. Er ist so loyal, gutmütig und vor allem witzig. Und auch in diesem Buch war er wieder das Highlight. Ich habe so oft gelacht und mein Herz ging auf. Auch war es toll zu sehen, dass Percy selbst nach seiner Entwicklung in den „Percy Jackson“ Büchern immer noch wachsen kann. Sein sowieso schon toller Charakter entwickelt sich nochmals zum Guten und er wird zu dem Anführer, der er sein muss, um seine Aufgabe zu erledigen. Ich freue mich jetzt schon unfassbar darauf noch mehr von ihm zu lesen!
Hazel ist mir auch sehr ans Herz gewachsen. Sie ist die jüngste der Truppe und deshalb auch oft die unsicherste. Aber je mehr die Drei erleben umso sicherer wird sie und beginnt sich und ihr Schicksal zu akzeptieren und sich selbst für früherer Fehler zu vergeben. Ich mochte sehr, dass man wirklich viel über ihre Vergangenheit erfährt und dadurch sehr gut nachvollziehen kann, warum sie ist, wie sie ist!
Frank komplettiert das Trio. Er ist eher ruhiger Vertreter und muss sich erst mal mit seiner Herkunft anfreunden, vor allem nachdem er erfährt, wer sein göttliches Elternteil ist. Aber er wächst mit seinen Aufgaben und entwickelt sich zu einem wirklich gelungen Halbgott. Ich mochte wie mysteriös seine Abstammung die meiste Zeit war und wie dann langsam alles beginnt Sinn zu machen. Frank war defintiv für eine Überraschung gut.
Auch wenn ich die Charaktere aus diesem Buch sehr mochte, hat mir das Trio aus dem ersten Buch doch etwas besser gefallen (bis natürlich auf Percy!). Irgendwie was die Truppe in „The Lost Hero“ einfach stimmiger. Aber das ist nur eine Kleinigkeit.

“Two hundred Romans, and no one’s got a pen? Never mind!“

Wie immer hat mir Rick Riordans Schreibstil einfach nur sehr gut gefallen. Die Bücher lesen sich einfach und leicht und vor allem sind sie witzig. Gerade dieses Buch war voller Humor. Percy ist einfach ein sehr witziger Charakter und deswegen musste ich oft herzlich lachen. Dadurch hat man einfach nur richtig gute Laune beim lesen, was ich liebe!
Allerdings fehlt mir auch hier wieder der Ich-Erähler, aber ich weiß natürlich auch, dass ich mich bei dieser Reihe damit abfinden muss, dass aus der Er-Perspektive erzählt wird. Aber jetzt Jammer ich hier wieder auf hohem Niveau, weil Riordan auch mit einem ErErzähler einen super Job gemacht hat!

Mein Fazit fällt wie beim ersten Teil schon toll aus. Obwohl mit die Charaktere insgesamt etwas weniger gefallen haben, war dieses Buch umso humorvoller. Am Ende finde ich, dass Buch zwei genau gut ist, wie Buch eins und das macht wirklich Lust auf mehr!
Falls ihr noch kein Rick Riordan Buch gelesen habt, kann ich euch nur immer weder ans Herz legen es zu tun. Ihr werdet es nicht bereuen 🙂

Meine Bewertung: 4/5 Sterne

 

One Reply to “Review: The Son of Neptune von Rick Riordan”

  1. Hach, ich höre gerade das Hörbuch zu. Und heute ist Apollo 3 gekommen 🙂
    ich liebe die Bücher so und freu mich immer wenn ein neues erscheint. Aber die ersten Geschichten sind immer noch super
    Wobei ich die Kane Chroniken überhaupt nicht mag

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