-> Diese Rezension enthält Spoiler zum ersten Teil der The Lone City Trilogie!

Titel: The White Rose
Autor: Amy Ewing
Verlag: Harper Teen
Seitenzahl: 308

„Violet is on the run—away from the Jewel, away from a lifetime of servitude, away from the Duchess of the Lake, who bought her at auction. With Ash and Raven traveling with her, Violet will need all of her powers to get her friends, and herself, out of the Jewel alive.

But no matter how far Violet runs, she can’t escape the rebellion brewing just beneath the Jewel’s glittering surface, and her role in it. Violet must decide if she is strong enough to rise against the Jewel and everything she has ever known.“ (Quelle: Goodreads)

Wie auch schon den ersten Teil der Trilogie habe ich dieses Buch zusammen mit der lieben Kathi gelesen. Wir beide waren vom ersten Teil nicht unbedingt angetan, weil er uns nicht so richtig überzeugen konnte. Aber wir konnte die Reihe nicht so stehen lassen und haben dann beschlossen zusammen noch mal den zweiten Teil zu lesen.

Zunächst ein paar Worte zum Cover. So wenig mir Teil eins zugesagt haben mag, so toll sind die Cover dieser Bücher. Ich meine schaut sie euch an! Einfach nur toll. Alleine dafür lohnt es sich schon fast die Bücher zu kaufen. Meine innere Cover-Käuferin hat sich sehr gefreut, als Teil zwei bei mir eingetrudelt ist.

“Surrogates are not just silly girls, to be bought and sold and treated like pets or furniture. We are a force to be reckoned with.”

Dann fangen wir mal mit der Geschichte an! Gleich zu beginn fiel mir auch, dass ich viel besser ins Buch rein gekommen bin. Vielleicht lag es daran, dass mir der Anfang mehr zu gesagt hat, da es direkt sehr schockierend los ging. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass ich mit der Welt schon vertraut war und mich nicht mehr durch das World Building lesen musste. Genau kann ich es nicht sagen, aber das Warum ist wahrscheinlich auch nicht so wichtig. Wichtiger ist, dass es mir besser gefallen hat.
Generell war ins diesem Buch auch einfach mehr los. Da Violet zusammen mit Ash und Raven einen Großteil des Buches auf der Flucht war, ist immer irgendetwas passiert. Und auch als sie endlich an ihrem Ziel angekommen waren, wurde es nicht unbedingt langweilig. Das alles war definitiv schon mal ein Pluspunkt! Zudem hat mir auch gefallen, dass noch etwas mehr auf die Fähigkeiten von Violet eingegangen wird. Es war wirklich interessant mehr davon zu erfahren. Zu sehen was diese Fähigkeiten eigentlich sein sollen und was alles damit erreicht werden kann.
Allerdings ist die Geschichte finde ich auch wieder sehr „typisch“. Protagonistin mit besonderen Fähigkeiten rebelliert gegen das falsche Gesellschaftssystem. Nichts neues, hat man schon hundertmal gelesen. Das mag ab und an noch Spaß machen, aber ist einfach mittlerweile echt ausgelutscht

“I look at my reflection and can almost believe I’m capable of something incredible.”

Die Charaktere fand ich im Allgemeinen auch eher nur „okay“. Violet ist halt auch die „typische“ Heldin. Die Last der Welt wird auf ihre Schulter gelegt und obwohl sie erst nicht will, nimmt sie dann doch die Aufgabe an. Sie hat meiner Meinung nach nicht allzu viel Tiefe und ist auch nicht wirklich besonders, aber sie ist ganz sympathisch.
Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Ash entwickelt sich in diesem Buch etwas weiter, was immer ganz nett zu lesen ist. Aber Ash habe ich in diesem Buch irgendwie gefressen. Alles was er immer wollte, war seine kranke Schwester retten. Das war erst der Grund, warum er seine Arbeit angetreten hat. Aber seitdem er Violet kennt und sich in sie verliebt hat, scheint das ganze irgendwie in den Hintergrund gerückt zu sein. Und obwohl es hier und da Moment gibt, in denen er sich noch kümmert oder ein schlechtes Gewissen hat, finde ich seine Wendung doch irgendwie sehr krass.
Allerdings haben sich in diesem Buch auch zwei unerwartete Lieblinge von mir herauskristallisiert. Zum einen Raven. Sie ist so herrlich merkwürdig. Man will die ganze Zeit wissen, was mit ihr passiert ist und was ihre Aussagen alle wirklich bedeuten. Es hat richtig Spaß gemacht mehr über sie zu erfahren, auch wenn es teilweise schon recht krass war, was ihr passiert ist. Und zum anderen wäre da Garnet. Mit ihm habe ich so gar nicht gerechnet. Schon das Ende im ersten Teil hatte mich sehr überrascht, weil er plötzlich da war und dann hat er auch noch in diesem Buch eine recht wichtig Rolle gespielt. Ich fand es klasse zu erfahren, dass in ihm noch mehr steckt, als der verzogene Erbe seines Haues. Charaktere, bei denen ich mich erst mal irre, sind mir die liebsten!
Und sonst gab es auch weitere Charaktere, von denen ich nicht so richtig wusste, was ich von ihnen halten sollte. Das hat mir gut gefallen.

“If you admit you need people, you can lose them.‘ […] ‚But needing people can save your life.”

Der Schreibstil der Autorin ist sehr schlicht und einfach. Teilweise schon fast etwas zu leicht. Aber so kam ich sehr schnell durchs Buch, was ich wegen des rasanten Tempos des Buches gut fand.

Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch zwar besser gefallen hat als Teil eins, aber das es jetzt dennoch kein Buch ist, dass mich total umgehauen hat. Es war ganz nett und hat mich recht gut unterhalten. Allerdings ist alles einfach sehr typisch, also keine große Überraschung.
Ich hatte meinen Spaß, aber ich wüsste nicht, ob ich das Buch unbedingt weiterempfehlen würde. Vielleicht ist es eine gute Option, wenn man ein schnelles, einfaches Buch sucht, dass einen ganz gut unterhält.

Meine Bewertung: 3/5 Sterne

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